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J. de Telmont SANS SOUFRE AJOUTÉ

ChampagnedeTelmontSchwefelfreiKurz vor dem Wochenende stellen wir euch einen weiteren erstklassigen Champagner vor. Dieses Mal handelt es sich um den Biodynamischen Champagner „SANS SOUFRE AJOUTÉ“ aus dem Hause J. de Telmont. Was diesen Champagner so besonders macht und was sich hinter dem Begriff „biodynamisch“ verbirgt, erklären wir euch im Folgenden.

Ohne Zusatz von Schwefel – mal ganz was anderes!

Der Name „biodynamisch“ oder auch Biologisch-Dynamischer Landbau entstand aus acht Vorträgen, die Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, im Juni 1924 in Schloss Koberwitz gehalten hat. Steiner, der auch als Vater der alternativen „Waldorfschulen“ gilt, hat sich intensiv mit neuen Ansätzen zur Landwirtschaft auseinander gesetzt, die mit seiner eigenen Geisteswissenschaft, der Anthroposophie, in Einklang zu bringen ist. Wichtig war für Steiner unter anderem, dass alle Zutaten der Landwirtschaft vom Hof selbst produziert werden können. All das, was von außen hereingebracht wird (u.a. Düngemittel), ist ein „Heilmittel“ für den „erkrankten“ Hof, da der vollständig „autarke“ / „autonome“ Hof nicht existieren kann. Diesen Zustand kann ein Hof jedoch niemals von sich aus in Gänze leisten. 

Die bekanntesten Vertreter sind die sogenannten „Demeter“-Betriebe, deren Produkte unter anderem in Reformhäusern zu finden sind. Die biodynamischen Präparate, die bei Demeter eingebracht werden, sind vitalisierende Zubereitungen für Boden und Pflanzen. Als eine Art Heilmittel für die Erde fördern sie auch Wachstum und Qualität der Pflanzen sowie die Tiergesundheit. Für ihre Herstellung werden pflanzliche, mineralische und tierische Substanzen kombiniert und  natürlichen Kräften ausgesetzt, um sie dann in veränderter Form der Natur wieder zuzuführen. Die Kompostpräparate werden aus den Heilpflanzen Schafgarbe, Kamille, Brennnessel, Eichenrinde, Löwenzahn und Baldrian hergestellt.

Ähnlich verfährt man bei J. de Telmont auch mit den Weinbergen, auf denen der Chardonnay für diesen Champagner angebaut wurde. Das Besondere: Der zu hundert Prozent aus Chardonnay bestehende Champagner wurde in Edelstahltanks gegärt und drei Jahre lang gelagert. Während des Ausbaus wird der Champagner ohne Beigabe von Schwefel (sans Soufre) hergestellt. Der Champagner wird in einer kleinen Produktionsmenge von gerade einmal 3.350 Flaschen abgefüllt. 

Schon optisch ist der Champagner eine kleine Offenbarung. Golden leuchtet er im Glas uns entgegen und lädt mit seiner feinen, konstanten Perlung zum genießen ein. Geschmacklich bietet der Champagner eine kräftige, aber dennoch nicht übertriebene Säure, ein paar fruchtige Anklänge und ein breites Aromenspektrum, mit sommerlichen Noten ergänzt, das sich durch das Atmen des Champagners weiter ausprägt und sommerliche Noten mit sich bringt. Dank des geringen Restzuckergehalts lässt sich der Champagner auch gut von figurbewussten Damen trinken. Er liegt angenehm auf der Zunge und besitzt ein langes Finale. Stehend, kühl und dunkel gelagert habt ihr eine lange Zeit viel Freude mit diesem tollen Champagner (Vorausgesetzt natürlich, dass ihr die Vorfreude auch aushalten könnt...). Zu empfehlen ist der Champagner zu Fisch wie Seezunge oder Meeresfrüchten.

9Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei J. de Telmont für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

Unterstützt wird Coras Champagner Ecke vom Champagner-Club.

 

Weitere Informationen zu J. de Telmont erhaltet ihr hier.

 

L. Zimmermann

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