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Tchibo Privat Kaffee Rarität No. 3 und Cafissimo Grand Classé Espresso Tarrazú

TarraziMitten im Sommer, in einer Zeit, in der die Meisten ihren wohlverdienten Urlaub genießen, bringt Tchibo seine dritte Privat Kaffee Rarität heraus. Doch damit nicht genug. Denn auch alle Besitzer des Kapselautomaten-Systems Cafissimo kommen auf ihre Kosten. Mit dem „Grand Classé Espresso“ ergänzt Tchibo das Sommer Line-up. Beide Varianten hören auf den Namen „Tarrazú“ und stammen aus Costa Rica. Wir haben die Sorten für euch probiert.

Die Süße des Regenwalds im Glas

Seit Montag, 24. Juli 2017, sind die beiden Sorten, die neue Tchibo Privat Kaffee Rarität Tarrazú und der Cafissimo Grand Classé Espresso, in allen Tchibo-Filialen und online zu einem Preis von 10,98 Euro bzw. 3,99 Euro erhältlich.

Der Kaffee der aktuellen Rarität stammt aus den Bergregenwäldern von Costa Rica. Die Region befindet sich im südlichen Teil jenseits der Landeshauptstadt San José. Gerahmt wird die Region durch den Pazifischen Ozean, das Central Valley und die zentrale Gebirgskette von Costa Rica. Durch die perfekte Mischung von tropischen Temperaturen, dem hohen Niederschlag des Regenwalds und vielen Sonnenstunden, ergibt sich ein einzigartiges Klima für die Kaffeebohnen. Darüber hinaus wachsen die Kaffeebäume auf vulkanischem, und damit nährstoffreichen, Boden. Eine Besonderheit bei der Verarbeitung des Kaffees, ist die so genannte „Honey Processing Methode“, bei welcher das süße Fruchtfleisch der Kaffeebohne nur zu gewissen Teilen entfernt wird. So entsteht eine fruchtigere Note, die von Tchibo als „Hauch von Honigmelone“ bezeichnet wird. Auf der hauseigenen Intensitätsskala gibt Tchibo vier von sechs Kapseln an.

Der Espresso aus der Cafissimo-Kapsel ist geschmacklich recht herb und dürfte für einige von euch wohl auch zu sauer sein. Ich persönlich habe ihn in der Caffè Crema-Variante getrunken und fand ihn hier angenehmer. Die Fruchtnote suchte ich allerdings vergebens. Auch wenn der Espresso eher grob wirkt, kommt er nahezu vollständig ohne Röstaromen aus. Interessant ist, dass der Espresso recht lange auf der Zunge bleibt. Er ist zwar nicht mein persönlicher Favorit, kann aber durchaus empfohlen werden.

Ein wenig anders verhält es sich da bei der Privat Kaffee Rarität, den ganzen Bohnen. Diese wirken in der Nase wesentlich fruchtiger und angenehmer, als das Cafissimo-Pendant und der Kaffee kann auch an sich mehr überzeugen. Egal ob im Automaten oder klassisch gefiltert: Der Kaffee schmeckt wirklich fruchtig-frisch und angenehm fein nuanciert. Die Säure, die man beim Cafissimo wahrnimmt, tritt hier interessanterweise fast gar nicht zum Vorschein. Dafür machen sich im Abgang leichte Röstaromen bemerkbar.

Fazit: Beide Varietäten kann man auf ihre ganz eigene Weise empfehlen. Mir persönlich schmeckte jedoch die Rarität in der ganzen Bohne besser und kam auch dem näher, was Tchibo in der Beschreibung für seinen Kaffee ausgibt.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten für die ganze Bohne und 8 von 10 für die Cafissimo-Sorte.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Tchibo für die beiden zur Verfügung gestellten Testmuster.

D. Stappen

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