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Fußball-Musical wird zum Hit

wundervonbernDas Musical "Das Wunder von Bern" ist ein Volltreffer. Zehn Wochen nach der Weltpremiere in Hamburg beschert die Show dem Veranstalter Stage Entertainment einen Ticketrekord. Bereits mehr als 200.000 Zuschauer wollten Deutschlands Weltmeister-Musical sehen. Seit November 2014 ist Deutschlands Musicalhauptstadt Hamburg also um eine Attraktion reicher. Vor dem Hintergrund der Fuߟball-WM 1954 erzählt "Das Wunder von Bern" die Geschichte der Familie Lubanski im Deutschland der Nachkriegszeit und sorgt damit für einen Ansturm auf die Theater Kassen, den es bei einer Eigenproduktion des Musical-Veranstalters so noch nie gegeben hat. Auch Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, zeigt sich vom Erfolg überrascht: "Dieses Ergebnis ist einfach unglaublich, wir treffen mit unserem neuen Musical anscheinend genau den richtigen Nerv beim Publikum." 

 

Das Musical handelt von einer Familie, die sich mit den gesellschaftlichen und sozialen Folgen des Krieges auseinandersetzen muss, von einer Mannschaft, die durch Zusammenhalt über sich hinauswächst, und von einem kleinen Jungen mit groߟen Träumen. Während Familienvater Richard Lubinsky nach 12 Jahren Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurückkehrt und sich erst wieder neu in die Familie und das veränderte Deutschland integrieren muss, sucht Sohn Mettes Halt im Fußball. Sein groߟes Idol ist Helmut Rahn, der beim WM-Endspiel gegen Ungarn das entscheidende Tor schieߟt. Wie eindrucksvoll die Macher des Musicals diese Geschichte auf der Bühne umgesetzt haben, zeigt der Trailer auf Musicals.com

 

Bei der Entwicklung des Musicals nach dem gleichnamigen Erfolgsfilm von Söhnke Wortmann setzte Stage Entertainment auf kreative Ideen aus Deutschland. Das Buch der Bühnenfassung stammt von Film- und Theaterregisseur Gil Mehmert, für die Musik wurden Komponist Martin Lingnau und Liedtexter Frank Ramond ins Boot geholt. Insgesamt 15 Millionen Euro lieߟ sich die Veranstalter die Produktion kosten. Zudem wurde für die Show mit dem Theater an der Elbe eigens eine neue Spielstätte für 50 Millionen Euro erbaut. Dass sich diese Investitionen gelohnt haben, zeigen nicht zuletzt die Kommentare begeisterter Besucher auf der Facebook-Seite des Musicals.

 

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