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U-Boot: Szenegetränke im Test

U Boot FlaschenGehört ihr auch noch zu den Leuten, die früher auf Partys gerne „U-Boot“ getrunken haben? Jener legendäre Cocktail, der mit einem Glas Bier und einem Korn oder als spätere Alternative mit einem Glas Maracujasaft und Wodka hergestellt wurde und der in dem Moment erst entstand, in dem das Glas Wodka (oder Korn) in das andere Glas „versenkt“ bzw. eingekippt wurde? Wenn ja (oder falls ihr einfach auf Szenegetränke steht), dann haben wir für euch jetzt einen absoluten Szenentipp, der seit einigen Monaten durch die Decke geht und sich einer immer größeren Fangemeinde erfreut. Die Rede ist von den neuen U-Booten der gleichnamigen Firma, die das Szenegetränk bzw. Partygetränk „U-Boot“ neu gedacht hat. Wir durften die vier neuen U-Boote für euch testen.

Alte Idee neu gedacht

Was müssen das für findige, kreative und pfiffige Männer (und vielleicht auch Frauen) gewesen sein, die sich die Neuinterpretation dieses alten Partyklassikers ausgedacht haben? Dieser Gedanken ging mir durch den Kopf, als ich zum allerersten Mal von dem Szenegetränk, dem – so die offizielle Homepage von „U-Boot Getränke“ – „kürzesten Longdrink aller Zeiten“ gehört habe. Denn die Idee ist eigentlich so simpel wie genial. Anstelle zweier Gläser (und möglicherweise einer größeren Ferkelei) nimmt man einfach eine Flasche in der sich quasi das U-Boot direkt befindet. Klingt seltsam? Mag es auch im ersten Augenblick sein. Doch wenn man sich das System einmal näher anschaut, ist es erstaunlich, dass nicht schon früher Unternehmen, die Partygetränke herstellen, darauf gekommen sind.

Das Geheimnis der neuen vier U-Boote liegt im Deckel verborgen. Warum? Ganz einfach: Nachdem ihr die Flasche mit dem U-Boot Mixgetränk aufgedreht habt, wird hierdurch quasi der Shot aktiviert und das U-Boot taucht in die sich darunter in der Flasche befindliche Flüssigkeit ab. Und schon habt ihr einen frisch gemixten Longdrink. Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr. 

Vier auf einen Streich

Wie bereits erwähnt, gibt es das Szenegetränk in vier verschiedenen Sorten. Diese sind „Zitronenlimonade – Gletscherwasser-Likör“, „Kräuterlikör mit Energiedrink“, „Wodka mit Orangenlimonade“ sowie „Wodka mit Energydrink“. Für die jeweiligen Getränke werden hochwertige Komponenten eingesetzt, damit die Qualität und der Genuss konstant auf höchstem Niveau geboten werden können. Mit einem Alkoholanteil von 3-11% (je nach Mischung) ist das Getränk gut bekömmlich und vernebelt nicht unnötig bereits nach einer Flasche die Sinne, da natürlich der Feierspaß und nicht das komatöse Besäufnis im Vordergrund stehen soll. 

Die vier U-Boote im Geschmackstest

Natürlich kann man viel schreiben. Frei nach dem Motto: Grau ist alle Theorie, haben wir die vier Sorten natürlich ausgiebig (nicht nacheinander!) getestet und wollen nun im Folgenden von unseren ganz persönlichen Eindrücken bzw. Geschmackserlebnissen mit den vier Szenegetränken berichten.

Zunächst einmal die wohl bekannteste Variation der „Wodka Orange“. Diese Mischung dürfte wohl fast jedem bekannt sein, der sich schon mal auf einer Party oder in einer Disco innerhalb der letzten 40 Jahre ein solches Getränk bestellt hat. Und genau das ist es, was euch dieses U-Boot bietet. All die Erinnerungen an jene Partys, die ihr gefeiert habt, an eure ersten Freundschaften, die geschlossen wurden, eure ersten Küsse beim Klammerblues oder auch eure ersten verschwitzten Nächte in der Disco nach dem 18. Geburtstag. Jeder verbindet mit „Wodka O“ etwas ganz anderes, aber für jeden ist es wohl DAS erste Getränk aus der großen Welt der Longdrinks. Einfach nur lecker. Wichtig ist allerdings im Hinterkopf zu behalten, dass es sich hierbei NICHT um Wodka mit OrangenSAFT handelt, sondern um Wodka mit OrangenLIMONADE. Diese Info ist insofern wichtig, als dass ihr ansonsten das Produkt vielleicht in falscher Annahme kaufen werdet.

Ebenfalls schmackhaft (so die Meinungen in der Redaktion) ist Kräuterlikör mit Energydrink. Die eingesetzten Kräuter erinnern ein klein wenig an das ebenfalls legendäre „Almdudler“-Getränk, der Energydrink ist nicht zu dominant. 

Bei der U-Boot Variante mit Gletscherwasser-Likör scheiden sich die Geschmäcker. Wer den typischen Geschmack von Gletschereis mag (bekannt durch die gleichnamigen Lutschbonbons), der wird auch hieran Gefallen finden. Rundum überzeugt hat uns dieses U-Boot leider nicht. Aber wie gesagt: Es ist alles eine Geschmacksfrage.

Leider durchgefallen ist hingegen Energydrink mit Wodka. Was uns an Wodka-Red Bull erinnern soll, ist leider ein undefinierbares Gemisch, dass keinen von uns überzeugt hat. Schade.

7Fazit: Mit den vier U-Booten bringt das Unternehmen U-Boot Getränke einen tollen Ansatz, der leider nicht in allen Fällen unsere sechs Testerinnen und Tester überzeugen konnte. Gelobt haben alle das System, welches hinter dem Szenegetränk steckt. Ein klein wenig moniert wurde die aktuell geringe Auswahl. Aber vielleicht kommen ja noch weitere Varianten, wenn sich die U-Boote auf dem Markt durchsetzen werden. Und vielleicht feilen die Entwickler ja noch ein wenig am Geschmack. Denn unweigerlich werden die Produkte an den Originalen gemessen.

Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei U-Boot Getränke für die zur Verfügung gestellten Testmuster.

D. Stappen, L. Zimmermann 

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