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Phantom Athletics Trainingsmaske im Test

PhantomBild1Als Sportler kennt man das: Man trainiert und übt und hat zwischendurch immer Phasen, wo es nicht so richtig weiter geht. Ein Grund ist oftmals die falsche Atmung. Denn was Viele eher als Nebensächlichkeit sehen, ist für Leistung auf höchstem Niveau etwas essentiell Wichtiges. Denn während wir unsere Muskeln stärken und trainieren, übersehen wir, dass auch die Atemmuskulatur trainiert und gestärkt werden soll und kann. Während Extremsportler die unterschiedlichen Möglichkeiten und Techniken aufgrund ihrer Wettkampfvorbereitungen kennen dürften, werden leistungssteigernde „Tools“ zur Optimierung der Atmung bzw. Stärkung der Atemmuskulatur außerhalb des Extremsports wohl der breiten Masse unbekannt sein. Aus diesem Grund – und weil mich das Thema selbst sehr interessiert – habe ich bei uns in der Redaktion auf ein spannendes Produkt der Firma „Phantom Athletics“ aufmerksam gemacht. Die Rede ist von der „Phantom Trainingsmaske“, die speziell für Sportler und Athleten entwickelt wurde. Dank der freundlichen Unterstützung von Phantom Athletics ist es mir nun möglich, euch das Tool vorzustellen und euch meine ersten Trainingseindrücke an dieser Stelle zu schildern.

 

Lieferumfang und Qualität

Die Trainingsmaske von Phantom Athletics wird in einem schicken und stabilen Karton geliefert. Die Maske ist sicher verpackt. Im Karton befindet sich – neben der Maske – ein ausführliche und bebilderte Anleitung in englischer und deutscher Sprache. Hier erfahrt ihr wissenswerte Dinge über die Atmung, die Möglichkeiten, eure Atmung zu optimieren, alles rund um die Maske (Funktion, Möglichkeiten etc.) und lernt den Effekt der Phantom Trainingsmaske kennen. Gut: Am Ende der Anleitung gibt es extra Warnhinweise, da das Training mit der Maske nicht „ganz ohne“ ist. Einziger Nachteil (im Gegensatz zur englischen Anleitung): Die „Bedienung“ der Maske wurde nicht ins Deutsche übersetzt. Allerdings lässt sich auch mit geringen Englischkenntnissen (und ein wenig nachdenken) die Maske ohne Probleme „bedienen“, da sie quasi selbsterklärend ist. Wer sich im Übrigen Sorgen ums Aussehen macht: Die Models in der beiliegenden Bedienungsanleitung zeigen, dass man auch mit solch einer Trainingsmaske gut aussehen kann ;-) Und wir befinden uns ja auch nicht auf dem Laufsteg! 

Die Maske von Phantom Athletics dient dazu, den Widerstand beim Einatmen (also die Simulation des Luftmangels) zu erhöhen, also eure Atemmuskulatur zu stärken. In vier frei regulierbaren Stufen (das Unternehmen nennt es „Phantom Regulation System“ (PRS)) kann der Widerstand an eure individuellen Bedürfnisse, Erfahrungen und Leistungsmöglichkeiten angepasst werden. Mithilfe des „Xhale Valve“, welches auf dem PRS liegt, werden beim Ausatmen Kohlendioxid und verbrauchte Luft sofort aus der Maske geleitet. Die Anpassung der Stufen funktioniert mit nur einem Handgriff, ohne dass ihr die Maske hierbei absetzen müsst. Die Verarbeitung des hierfür nutzbaren Hebels ist – wie auch der Rest der Maske – von hoher (Verarbeitungs-)Qualität. Der Rest der Maske besteht aus einem Kopfgurt, der mittels Klettverschluss geöffnet und geschlossen werden kann und dem „Cover“, welches vor eurem Mund und eurer Nase platziert wird. Die Maske gibt es in verschiedenen Größen, je nach eurem Gewicht. Die uns zur Verfügung gestellte Maske hat die Größenangabe „M“, was 70-100kg Körpergewicht entspricht. Die Maske selbst ist sehr leicht, sodass sie euch beim Training nicht stören wird. 

MaskeBild2Vorbereitungen und erste Eindrücke

Frei nach dem Motto „Grau ist alle Theorie“ war ich natürlich schon gleich zu Beginn neugierig, wie sich die Maske tragen würde, wie ich mit ihr klar käme und ob der Effekt sich auch beim mir einstellt. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich gestaunt habe, wie bequem die Maske auf Mund und Nase sitzt. Zwar ist das exakte Aufsetzen während der ersten zwei bis drei Mal noch ein wenig kniffelig. Doch schon bald hatte ich den Dreh raus. Wichtig ist, dass die Maske richtig sitzt und gut abschließt, damit der Trainingseffekt überhaupt funktionieren kann. 

Die ersten Eindrücke mit der Trainingsmaske habe ich auf dem Laufband gesammelt. Hier hieß es: Intervalltraining! Wenn man sich davon frei gemacht hat, dass die Anderen im Studio ein wenig schräg schauen (einfach ignorieren ist für „Neulinge“ nicht so leicht getan, wie gesagt), geht es leichter. Wichtig ist immer zu beachten, dass jemand in der Nähe ist, der – gerade zu Beginn einer jeden neuen Stufe – auf euch aufpasst! Denn so schnell, wie ihr unter Umständen umkippen könntet, werdet ihr euch selbst vor einem Sturz kaum auffangen. Klingt gefährlich? Ist es auch! Zumindest dann, wenn ihr es zu hart oder zu schnell angehen lasst. Als Gelegenheitssportler empfehle ich euch DRINGEND (!) mit der ersten Stufe anzufangen. Bitte macht kein Schau! Das kann nur schief gehen.

Kommen wir also nun zu zurück zu meinen ganz persönlichen Erfahrungen: Für den Beginn habe ich – wie bereits erwähnt – den Regler auf die erste Stufe gestellt und drei Minuten auf dem Laufband bei „Nordic Walking“-Tempo bewältigt. Und was soll ich sagen? Für die Außenstehenden muss es sich angehört haben, als sei Darth Vader ins Fitnessstudio eingeflogen. Ich musste ordentlich ziehen. Nach einer kurzen Pause ging es erneut aufs Laufband. Dieses Mal mit einer Steigung in der Laufhöhe. Hier machte sich die Maske richtig bemerkbar. Wie sich die Maske bereits auf Stufe zwei macht, konnte ich den Kommentaren eines durchaus athletischen „Mitstreiters“ im Studio entnehmen. Diesem hatte ich die Phantom Trainingsmaske für ein kleines Zirkeltraining überlassen. Nach etwa 30 Minuten war er ziemlich ausgepowert, von der Leistung bzw. Qualität der Maske jedoch sehr angetan. Diese, so seine Aussage, würde das Training merklich verschärfen. Mir scheint, als sei da jemand auf den Geschmack gekommen...

Zwei Tage später kam die Maske zum nächsten Einsatz. Dieses Mal hieß mein Gegner „Krafttraining“. Auch hier geht es mit der Maske ordentlich zur Sache, allerdings haut mich der Effekt nicht ganz so aus den Schuhen, wie beim Cardio. Hier kann ich auch bis auf Stufe zwei hochgehen. Dann erst wird der Effekt deutlich. Natürlich kommt es auch hier darauf an, wie viel Gewicht man auf die Hanteln bzw. die Geräte packt, wie trainiert man ist und wie fix man am Gerät arbeitet. 

Meine erste Einschätzung

Mittlerweile habe ich einige Tage Training mit der Maske von Phantom Athletics hinter mir. Natürlich kann ich nach dieser kurzen Zeit noch keine großen Wirkungen spüren. Doch dass sie funktioniert und gute Arbeit leistet, habe ich schnell herausfinden können. Natürlich kann sie kein Höhentraining simulieren, da der Sauerstoffanteil derselbe ist und „nur“ die Atmung durch die Freigabe von Luft anhand des Reglers bzw. des integrierten Regulators verändert werden kann und einiges von dem, was sie bewirkt, findet eher im Kopf statt und wirkt sich dadurch auf den Körper aus. Dennoch habe ich das Gefühl, dass meine Atmung bewusster geschieht und meine Atemzüge tiefer sind. In den kommenden 9Wochen und Monaten werde ich die Maske weiter testen und euch von meinen Erfahrungen berichten. Bislang kann ich der Maske eine klare Kaufempfehlung aussprechen!

Update vom 21.06.2017:

Wie versprochen, gibt es neue Infos zu meinen Trainingserfahrungen mit der Phantom Trainingsmaske. Am gestrigen Tag war ich mit dem MTB im Wald unterwegs. Bei Temperaturen

um die 30 Grad könnte man da schon als ein wenig verrückt erklärt werden. Doch gerade mit

dem Bike querfeldein macht - aufgrund des Schattens - eine Mordsgaudi! Also: Hin gefahren, Trainingsmaske aufgesetzt und ab dafür! Nun muss man wissen, dass bereits die Anfahrt zur Hard (so der Name des Waldgebiets) nicht ohne ist und ordentliche Steigungen parat hält. Und mit der Maske auf Stufe zwei war das Ganze schon ordentlich. Während der Fahrt ging ordentlich die Pumpe, und nach 2km musste ich die Maske absetzen. Da ging nichts mehr. Mag sein, dass ich es übertrieben habe oder auch, dass es einfach zu heiß war (trotz Schatten). Natürlich muss man sich selbst quälen wollen. Aber für eine Strecke, die mir sonst locker durch die Beine geht, war die Herausforderung mit der Trainingsmaske doppelt so hart. Aber: Auch wenn es mir schwer gefallen ist, die erste Etappe (die letzten 4 km bin ich dann wieder normal gefahren), zu fahren, hat es irgendwie Spaß gemacht. Ich merke im Ruhezustand, wie sehr ich jetzt versuche, tiefe Atemzüge und bewusste Atemzüge zu nehmen. Die fällt mir - dank es Trainings mit der Phantom Trainingsmaske - bereits nach dieser kurzen Zeitspanne leichter. Die Maske zeigt erste Auswirkungen!

Die Phantom Trainingsmaske könnt ihr im Internet für knapp 100,- Euro über diesen Link bestellen.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Phantom Athletics für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

M. Heiland

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