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Rick Astley - 50

RickAstley50Wir Kids der 80er sind mit ihm groß geworden. Jeder kannte seine Songs und – vor allem – seinen größten Erfolg. Die Rede ist von Rick Astley und seinem Megaseller „Never Gonna Give You Up“. Doch nach diesem wohl auf jeder Party der 80er gespielten Song machte sich Astley bereits Anfang der 1990er Jahre rar und zog sich ins Private zurück. Außer einigen Konzertauftritten sah und hörte man nichts mehr von Rick Astley. Doch in diesem Jahr, in dem viele Bands und Künstler ein Comeback feiern, kehrt auch Rick Astley mit seinem neuen, insgesamt siebten Studioalbum, zurück ins Rampenlicht. Passend zu seinem gerade angebrochenen neuen Lebensjahrzehnt hat der Künstler sein Album „50“ getauft. Wir haben für euch in die Scheibe, die seit dem 10.06. in den Händlerregalen und online steht, rein gehört und verraten euch, ob sich Astley in all den Jahren auch musikalisch weiterentwickelt hat, oder ob er – vielleicht zur Freude seiner (überwiegend weiblichen) Fans – noch immer den „alten“ Astley-Sound der 80er anstimmt.

 

Rezension: Die CD beginnt mit der ersten Singleauskopplung aus seinem neuen Album, dem gospellastigen „Keep Singing“. Begleitet von einem Chor, melodischen Klavierklängen und einer starken Melodie hat man das Gefühl, als sei Rick Astley nie wirklich weg gewesen. Kraftvoll, dynamisch und mit einer unglaublichen Präsenz, gelingt ihm ein toller Auftakt, wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich in den ersten Sekunden das Gefühlt hatte, dass Astleys Stimme deutlich tiefer und kraftvoller klingt, als früher. Von einigen Medien wurde die Nummer mit Hoziers „Take me to Church“ verglichen. Ein Vergleich, der gar nicht so weit her geholt ist.  

Das zweite Stück, „Angels On My Side“, ist dann wieder eine typische Uptempo-Nummer, die zum Tanzen einlädt und an den Astley der guten SAW-Zeit erinnert. Hier bleibt er sich treu.  Eine wunderbare Ballade ist „Wish Away“, mein persönliches Highlight. Seine Wurzeln im Pop zeigt Astley unter anderem mit „This Old House“, das durch eine tolle Melodie zu begeistern weiß und dennoch einen gewissen Minimalismus bietet. Bei „God Says“, geht es wieder tanzbar mit House- und Funk-Anteilen sowie Pop-Elementen zu. Mit „Let It Rain“ bietet Rick Astley erneut eine eindrucksvolle Ballade, die seinen Facettenreichtum zeigt. 

Fazit: Mit „50“ beweist Rick Astley, dass er sich in seiner langen Schaffenspause zwar weiterentwickelt hat, aber immer noch unverkennbar seine Handschrift in die Stücke steckt, in der man ihn klar erkennen kann. Hoffentlich wird er es nicht bei einem Album belassen.  

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Tracklist

01. Keep Singing 

02. Angels On My Side 

03. Wish Away 

04. This Old House 

05. Pieces 

06. God Says 

907. I Like The Sun 

08. Somebody Loves Me 

09. Let It Rain 

10. Pray With Me 

11. Coming Home Tonight 

12. Let It Be Tonight

 

C. Heiland

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