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Till Brönner - The Good Life

TillBroennerGoodLifeTill Brönner ist seit Jahren einer der besten und erfolgreichsten Jazz-Trompeter Deutschlands. In dieser Zeit hat der Künstler viele Alben mit seiner Band eingespielt. Nun ist sein neues Album „The Good Life“ erschienen. Wir verraten euch, ob sich der Kauf von Brönners neuster CD lohnt.  

Und Singen muss er auch noch...

Die neue CD zeichnet sich durch bekannte Stücke aus, welche Till Brönner neu interpretiert. Gemeinsam mit Larry Goldings, Anthony Wilson, John Clayton und Jeff Hamilton hat er die Stücke eingespielt. Musikalisch zeigt Brönner dabei sein breites Spektrum und unterhält mit ruhigen Stücken, Uptempo-Nummern und leichter Muse. Doch leider ist Brönner entweder so überzeugt von sich, dass er keine Kritik in seinem Umfeld duldet, oder es hat sich von seinen Kollegen niemand getraut, dem Jazz-Trompter beizubringen, dass er auf seinen Alben nicht singen sollte. Vor allem dann nicht, wenn er Stücke der besten und legendärsten Stimmen des vergangenen Jahrhunderts aufnimmt. Seine Sprechstimme ist ja ganz nett. Doch Singen? Bitte nicht, Herr Brönner! 

Fazit: Ja, ich gebe zu, dass diese Rezension nicht viel aussagt und auch, dass sie viel kürzer ausfällt als bei anderen Rezensionen zu neuen Alben. Doch leider fällt mir bei diesem ultra weich gespülten Album mit zwar erstklassigen Arrangements und toller Spieltechnik aber grausam-ödem Gesang nicht sonderlich viel ein. Selbst für hartgesottene Fans ist dieses Machwerk kein „Muss“. Allen anderen können wir nur zurufen: Finger weg! Hoffentlich sieht Brönner dann endlich ein, dass er als Jazz-Musiker immer noch hervorragend, als Sänger jedoch einfach nur peinlich ist...

Die inn-joy Redaktion vergibt 4 von 10 Punkten.

L. Zimmermann

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