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Anastacia - Resurrection | VÖ: 09.05.2014

AnastaciaResurrectionAnastacia ist wieder da. Nach zwei überstandenen Krebserkrankungen startet die Sängerin wieder durch. Dabei ist der Titel ihres neuen Albums Programm. Denn das Album hört auf den treffenden Namen „Resurrection“, was auf Deutsch „Wiederauferstehung“ bedeutet. Wir durften uns das Album für euch anhören und verraten euch, ob das Comeback von Anastacia gelungen ist. 

 

Eine Wiedergeburt – nicht nur musikalisch

In den vergangenen 14 Jahren seit Anastacias Debütalbum „Not That Kind“, mit dem der kometenhafte Aufstieg der Ausnahmesängerin mit der unverwechselbaren Soul-Stimme begann, hat sich im Leben der Musikerin eine Menge getan. Nach mehreren Erkrankungen und dem zuletzt eher mittelmäßigen Album „Heavy Rotation“ und dem Cover-Album „It’s a Man’s World“, ist Anastacia nun zurück und beweist allen Kritikern, die sie vielleicht schon abgeschrieben und ihr baldiges Karriereende vorausgesagt hatten, dass sie das Singen nach wie vor drauf hat. Denn die Tracks des mittlerweile sechsten Albums der U.S.-Sängerin sind allesamt absolute Ohrenschmeichler. Von kräftigen hymnenartigen Powersongs, über Uptempo-Nummern bis hin zu ruhigen Balladen ist alles mit dabei. 

 

Dabei merkt man Anastacia an, dass sie wieder vollends obenauf ist und – zumindest stimmlich – vor Lebensenergie nur so strotzt. Bereits der Opener „Staring at the sun“ macht Lust auf mehr. Und auch „Stupid little things“, die erste Singleauskopplung des neuen Albums, bietet echten Ohrwurm-Charakter. Besonders schön und sehr stimmlich differenziert gibt sich „Don’t want to be the one“. Eine erstklassige Ballade. Brachialer Soul-Rock der Topkategorie bietet „Stay“. Auch Pendulum ist eine echte Powernummer. Einfach genial.

 

Fazit: Mit „Resurrection“ ist Anastacia eine hervorragende Wiedergeburt gelungen. Das Album bietet handgemachte Musik mit eingängigen Sounds, tollen (autobiographischen) Texten, die alle von einer überragenden Stimme getragen werden. So gut war Anastacia schon lange nicht mehr. Man merkt dem Album ganz klar an, dass das Singen und insbesondere dieses Album eine echte Therapie für die Sängerin gewesen ist. 

 

Tracklist:

01. Staring At The Sun

02. Lifeline

03. Stupid Little Things

04. I Don't Want To Be The One

05. Evolution

06. Pendulum

07. Stay

08. Dark White Girl

09. Apology

10. Broken Wings

 

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Rough Trade für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

M. Plischka

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