A+ R A-

Suchen

inn-joy @ Jay Alexander "in concert" | 08.11. Pforzheim

JAlexanderBild1Normalerweise ist Pforzheim, auch genannt das „Tor zum Schwarzwald“, eine beschauliche Stadt mit knapp 118.000 Einwohnern. Besonders bekannt ist die Stadt für die „Schmuckwelten“, Europas größtes Schmuck- und Uhrenhaus. Doch Pforzheim ist auch für seine Messen und Kongresse weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, die unzählige Menschen in die Goldstadt locken. Nicht vergessen werden sollen natürlich das Theater Pforzheim und das Kulturhaus „Osterfeld“ sowie das bekannte CongressCentrum, das seit über 25 Jahren existiert und seinen Besuchern viele bekannte Stars präsentierte. So auch am Sonntag 08.11.2015, als einer der berühmtesten Söhne der Region, Tenor Jay Alexander, „in concert“ sich ein Stelldichein gab. Wir waren für euch vor Ort und berichten von unseren Eindrücken.

Ein Künstler zum Anfassen, der unplugged die Leute allein mit seiner Stimme zu begeistern weiß. So könnte man Jay Alexander kurz und knapp als Künstler beschreiben. Denn wenn er nicht gerade mit seinem langjährigen Sangespartner Marc Marshall als Duo „Marshall & Alexander“ unterwegs ist, tourt Jay Alexander sowohl vor „kleinerer“ Kulisse (Kirchentour), als auch großen Hallen. Für das Gastspiel in seiner Heimatstadt hat der Star sich stimmliche Verstärkung mit auf die Bühne im CongressCentrum Pforzheim geholt. Gemeinsam mit dem „Südwestdeutschen Konzertchor Pforzheim“ interpretiert Alexander anspruchsvolle Chorliteratur aus dem Repertoire von Franz Schubert, Edvard Grieg und Friedrich Silcher. Außerdem mit dabei am Flügel ist Reiko Emura, die mit ihrem brillanten Spiel Jay Alexanders Stimme eine tolle musikalische Grundlage bietet. Dirigiert wird der Konzertchor von Makitaro Arima, dem Ehemann der Pianistin Reiko Emura, der bei zwei Stücken gesanglich mit dem Konzertchor unter Beweis stellt, dass auch Dirigenten gute Sänger sein können. Jay Alexander hat im Übrigen zum „Südwestdeutschen Konzertchor Pforzheim“ eine ganz besondere Affinität, war er doch vor vielen Jahren selbst Mitglied des Ensembles.

JAlexanderBild2Im zweiten Programmteil des Abends stehen die bekanntesten Liebeslieder der Musikgeschichte auf dem Programm. Dabei ist die Palette so umfangreich und verschieden, wie die Stücke, die er mit Marc Marshall aber auch Solo in den letzten Jahren mit seinen musikalischen Begleitern eingesungen hat. Klar, dass es sowohl Popnummern („Love is in the Air“), als auch Balladen („Music was my first Love“) und klassische Stücke („Ich liebe dich“ von Ludwig van Beethoven)gibt. Abwechselnd teilt sich Jay Alexander die Bühne im zweiten Teil mit dem Bariton Monty D. Bürkle, dem ehemaligen Leadsänger bei Hazy Osterwald, der in Pforzheim auch unter dem Namen „Der schwäbische Tom Jones“ bekannt ist sowie der „Chorgemeinschaft Kai Müller“ und dem „Concerto Tübingen“. In den neuen Arrangements hören sich die bekannten Titel allesamt frischer und jünger an, auch wenn sie schon viele Jahre auf dem Buckel haben. Dass das Konzept der musikalischen Unterstützung für Jay Alexander ebenso gut aufgeht, wie in „kleiner Runde“ in diversen Kirchen, die er mit „seinen“ Volksliedern und Kirchenliedern bereiste, beweist das Publikum, das seinen „Sohn“ nach besten Möglichkeiten unterstützt, ihn mit Standing Ovations bedenkt und immer wieder Zugaben fordert. Dem kommt der Pforzheimer natürlich gerne nach. 

Fazit: Alles in allem lässt sich von einem äußerst gelungenen Abend sprechen, der sehr abwechslungsreich – sowohl in musikalischer als auch in stimmlicher Hinsicht – war und beim Publikum und den Künstlern gleichermaßen viel Begeisterung auslöste. 

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei AP music für die freundliche Unterstützung im Vorfeld und bei unserem Besuch vor Ort.

R. Thors

Impressum - Datenschutz

Copyright 2016 © Inn-Joy.de All Rights Reserved. 

Joomla! © name is used under a limited license from Open Source Matters in the United States and other countries.