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TeacherTool 5 im Kurztest

TT5 Icon 1024Als Lehrer muss man sich quasi stündlich auf neue Situationen einstellen. Hier Geld für die Klassenfahrt einsammeln, dort einen Test zurückgeben und besprechen und nebenbei auch noch daran denken, dass in der vierten Stunde ein Elterngespräch in der 6a stattfinden wird. Und natürlich wollen die Schüler der Oberstufe auch noch ihre Quartalsnoten erfahren. Da kommt man schnell schon mal ins Rotieren. Um nichts zu vergessen und alles auf einem Blick parat zu haben, gibt es von diversen Verlagen die klassischen Termin- und Schulplaner. Doch diese sind oftmals recht sperrig oder schwer und stören eigentlich nur. Auch das Blättern und Suchen in den Planern erschwert eher die Arbeit, als dass es sie erleichtert. Viel effizienter geht es doch mit dem iPad oder iPhone. Vorreiter und Vordenker bei der Software für digitale Schüler- und Notenverwaltung für Lehrer ist die App „TeacherTool“ von Udo Hilwerling, die aktuell in der Version 5.1.2 vorliegt. Wir durften die neuste Fassung der App ausgiebig für euch testen und berichten von unseren Erfahrungen.
 
Organisieren, Verwalten und Bewerten – alles in einer App
Seit 2009 ist die App TeacherTool auf dem Markt. Im Laufe der Zeit hat sich viel getan und die App wurde kontinuierlich weiter entwickelt und optimiert. Nach unserem letzten Test der 4er-Version hat Udo Hilwerling mit der Version 5 nun erneut einige verändert und verbessert. Für Neueinsteiger eröffnet sich ein weites Feld mit unzähligen Funktionen, die zunächst einmal etwas überfordern. Zwar bietet TeacherTool einen Demokurs und ein tolles Forum an. Doch dies bislang nur bis zu Version 4. Die Rettung für Einsteiger in die Welt der Verwaltungssoftware kommt allerdings in Form des sehr ausführlichen Handbuchs und eines erstklassigen Support seitens des Entwicklers und seines Teams daher. Denn wo man bei anderen Software-Entwicklern teure Nummern wählen und teilweise tagelang auf eine Antwort des Konzerns warten kann, bekommt man beim TT-Support innerhalb kürzester Zeit eine umfassende und gut zu verstehende Antwort. 
 
Wer übrigens schon seit den Vorgänger-Versionen bei TT mit dabei ist, wird auch einige Neuerungen wahrnehmen, die zwar das Leben erleichtern sollen, zunächst aber die gewohnten Eingabegewohnheiten irritieren dürften. Vor allem die Eingabe über das „Stift-Symbol“ fällt sofort ins Auge. Hierüber könnt ihr neue Kurse hinzufügen, Kurse duplizieren oder von verschiedenen Quellen her importieren und löschen. Die bekannten „Baum-Strukturen“ für die Erstellung von Datenbanken sind natürlich nach wie vor vorhanden. Wer mag kann auch bereits fertige Vorlagen übernehmen. Alles ist möglich…
 
Das Grundprinzip blieb auch in der neuen Version unangetastet. So erstellt ihr euch euren eigenen Stundenplan mit individuellen (oder vorgegebenen) Stundenzeiten, tragt neue Kurse ein, fügt Bilder hinzu und so fort. Dann habt ihr sofort, wenn ihr vor einer Klasse oder einem Kurs steht, die Kurse oder Klassen „griffbereit“. Über die Kursoberfläche könnt ihr dann Noten für die sonstige Mitarbeit, Unterrichtsgespräche, Klassenarbeiten oder Klausuren, Referate, Hausaufgaben, schriftliche Übungen und mehr eintragen. Natürlich ist auch hier TT5 wieder extrem flexibel und ermöglicht euch individuelle Einträge vorzunehmen. Die eigene Notengewichtung ist ebenso möglich, wie vorgegebene Gewichtungen. Auf diese Weise ermittelt das Programm durchgehend eine potentielle Endnote, die dann am Kursabschnittsende vorgestellt werden kann. Doch TT5 geht noch viel weiter. So können fehlende Schülerinnen und Schüler nun direkt markiert und ihre Fehlzeiten farbig (als unentschuldigt, entschuldigt oder intern entschuldigt bzw. fehlend) dargestellt werde und auch die Sitzpläne sind flexibel gestaltbar. Im Kursbuch könnt ihr euch Notizen zu Unterrichtsinhalten oder Themen machen oder was euch sonst noch wichtig ist. Auch Termine können mit aufgenommen werden. Checklisten ermöglichen es euch überdies auch wichtige Bemerkungen zu einzelnen Schülerinnen und Schülern (beispielsweise beim Einsammeln von Geldern für eine Klassenfahrt) festzuhalten. Abgerundet wird das Tool durch die Möglichkeit, die Daten über die Dropbox weiterzuleiten, auszudrucken, über WLAN zu vernetzen, an iTunes- oder via Mail zu verschicken etc. Bei all den Optionen steht die Sicherheit ganz oben an. Hierzu bietet TT5 diverse Einstellungsmöglichkeiten, die es Datendieben erschweren, Informationen von eurem Mobilgerät abzugreifen. Dank des farbigen Schlüsselsymbols seht ihr unter anderem immer, ob gerade eine Datensicherung notwendig  und wie es um die Datensicherheit bestellt ist.
 
10Fazit: Mit TT5 nähert sich die Software ein Stück weiter der Perfektion. Die neuen Features sind sehr sinnvoll, die Bedienoberfläche nach einiger Einarbeitungszeit sehr gut zu verstehen und zu handhaben und auch die Sicherheit bietet euch bestmöglichen Schutz vor Angriffen auf die Software. Einziger immer noch vorhandener Wermutstropfen: Auch TT5 gibt es ausschließlich für iOS. 
Auch für die neue Version von TeacherTool geben wir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. 
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Udo Hilwerling für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.
 
D. Stappen
 

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