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Tchibo Barista Espresso und Caffe Crema mit Drehverschluss im Test

BaristaDamit Kaffee möglichst lange seine Aromen behält, muss er dunkel und luftdicht gelagert werden. Deswegen spendiert Tchibo seinen Barista-Sorten „Espresso“ und „Caffè Crema“ einen Drehverschluss, mit dem ihr nach Entnahme der entsprechenden Bohnenmenge die Verpackung wieder verschließen könnt. Eine tolle Erfindung, die wir auch schon im Test des „Barista Caffè Crema“ begrüßt haben. Denn geschmacklich kann sich der Kaffee tatsächlich länger halten. Allerdings empfiehlt es sich von vornherein, den Kaffee möglichst schnell aufzubrauchen.

Für anspruchsvolle Genießer?

Dass Tchibo mit seinen „Barista“-Sorten auf Kunden schielt, die bereit sind, mehr Geld für ihren täglichen Kaffeekonsum auszugeben, zeigt der Preis von rund 12 Euro je Kilo. Zieht man noch die Kaffeesteuer von 2,19 ab, ist der Kaffee allerdings für ein Kilo immer noch recht preiswert. Dennoch ist der Kaffee von ordentlicher Qualität. Schaut man sich das Bohnenbild an, erkennt man nur wenige Bohnen, die zerbrochen sind. Daher ist davon auszugehen, dass die Ernte hier nicht maschinell sondern von Hand vorgenommen wurde. Das Röstbild ist recht einheitlich (spricht für eine langsame Röstung), verbrannte Bohnen sind kaum zu finden, grüne Bohnen gar nicht. Fleckige Bohnen sind ebenfalls nicht auszumachen. Das Aroma ist intensiv und macht Lust auf Mehr. Beide Sorten könnt ihr sowohl im Vollautomaten als auch im Siebträger oder der French Press zubereiten. Den Espresso darüber hinaus noch im Espressokocher oder der Karlsbader Kanne.

Die „Tchibo Barista“-Kaffees tragen das Fairtrade-Siegel für nachhaltigen Anbau.

Der Tchibo „Barista Espresso“ im Geschmackstest

Der Espresso wird von Tchibo auf der hauseigenen Skala mit der Höchstnote, nämlich sechs von sechs möglichen Kaffeebohnen, ausgewiesen. Aber ein echter Espresso muss auch stark sein! Für unseren Test haben wir den Espresso in der Handmühle sehr fein gemahlen, was Grundvoraussetzung für einen guten Espresso ist. Die Aromen, die beim Brühvorgang autraten, erinnerten an Nuss und Zartbitterschokolade. Wichtig ist, den Espresso einen Moment stehen zu lassen, damit sich vor dem Trinken die Aromen noch weiter entfalten können. Geschmacklich kann der „Barista Espresso“ mit seiner schokoladigen Noten überzeugen. Er schmeckt sehr ausgewogen und „rund“. Im Mund macht sich ein würzig-herber Geschmack breit, der ohne Säure daher kommt. Gerade das ist für einen angenehmen Kaffeegenuss ja besonders wichtig, um nicht den Rest des Tages mit Magenschmerzen verbringen zu müssen. Die Röstaromen sind klar zu erkennen, kommen aber dennoch nicht zu dominant oder gar störend daher. Nachklingende Highlights setzt der Espresso allerdings kaum. Geschmacklich gut, jedoch keine Offenbarung.

Der Tchibo Barista „Caffè Crema“ im Geschmackstest

Bereits vor längerer Zeit hatten wir ja schon einmal den „Barisa Caffè Crema“ bei uns im Test. Und genauso wie damals, kann er auch heute wieder überzeugen. Auch wenn er natürlich nicht so herb im Geschmack ist, wie der Espresso, setzt er seine ganz eigenen Akzente und überzeugt durch ein vollmundiges Geschmackserlebnis mit seinem beerigen Grundaroma und Anklängen von Nuss. Mit vier von sechs Bohnen ist er für einen Crema durchaus stimmig. Eine leichte Süße schwingt bei der Verköstigung mit. Die Röstaromen halten sich dezenter im Hintergrund. Nach hinten raus kommt ein wenig Intensität zum tragen, die überrascht. Ein vital-harmonischer Caffè Crema, der Lust auf eine zweite Tasse macht.

Fazit: Egal ob im Vollautomaten, dem Espressokocher oder der Siebträgermaschine – mit den beiden Barista-Sorten erhaltet ihr qualitativ gute und schmackhafte Kaffees. Vor allem der Crema weiß zu überzeugen. Dank der neuen Verschlusstechnik bleibt der Kaffee länger frisch und die Aromen erhalten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Tchibo für die zur Verfügung gestellten Testmuster.

L. Zimmermann

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