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KOKOKO Grillkohle im Test

KOKOKO1In unserer Rubrik „Für Gourmets“ stellen wir euch in loser Reihenfolge besondere Unternehmen vor, die sich bemühen, ihre Produkte für ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu verfeinern bzw. Produkte rund ums Essen neu kreieren. Heute wollen wir euch in diesem Zusammenhang einmal die Produkte der Firma „McBrikett“ vorstellen. Denn auch wenn es noch einige Monate bis zur kommenden Grillsaison sind, so weiß doch jeder: Die richtige Grillkohle ist das A und O für einen perfekten Grillgenuss. Wir hatten von McBrikett freundlicherweise ein Paket der hauseigenen „KOKOKO“-Grillkohle zur Verfügung gestellt bekommen, und uns an zwei schönen Wintertagen von der Grillkohle überzeugen können.

Die Kraft der Kokosnuss
Grillkohle gibt es bekanntlich wie der sprichwörtliche Sand am Meer. Warum also KOKOKO von McBrikett? Dies hat mehrere Gründe, die wir euch im Folgenden einmal genauer erklären möchten. Zum einen wird die Grillkohle von McBrikett aus hochwertiger Kokosnussschale gepresst. Diese garantiert eine höhere Qualität, als jede gängige Holzkohle. Darüber hinaus bleibt die Form der Briketts erhalten. Im Klartext: Kein Bruch, keine Schüttungen – alles bleibt wie bei der Produktion. Dadurch kann die gesamte Grillkohle benutzt werden. Ein weiterer Vorteil: Anstelle von großen Säcken, wird die KOKOKO von McBrikett in handlichen Kartons abgepackt geliefert. Dadurch bleibt sie dicht an dicht gelagert und kann nicht während des Transportweges brechen. Sehr gute Idee!

Ebenfalls lobenswert ist die Tatsache, dass für die Herstellung der Grillkohle kein einziger Baum gefällt werden muss, sondern nur die Schalen der Kokosnuss zum Einsatz kommen, die als Rest bei der Herstellung von Kokosöl- und Kokosmilch übrig bleiben. So tut das Unternehmen auch noch etwas für die Umwelt.

KOKOKOslidenormEin weiterer Aspekt, der für McBrikett spricht, ist die Brenndauer der Grillkohle. Denn wo andere Briketts schon nach dem zweiten Grillgang aufgeben, brennt die KOKOKO-Grillkohle tatsächlich noch weit länger und kann – bei kürzeren Grillabenden – sogar noch einmal wiederverwendet werden. Hinzu kommt, dass die Kohle weit weniger Rauch produziert, als es jeder andere Mitbewerber schafft. Selbst die starken Briketts, die man für Grillabende mit Weber-Grills verwendet, halten da nicht mit. Das freut nicht nur den „Grillmeister“, sondern auch die Nachbarn. Und die Reinigung am nächsten Tag ist ebenfalls nur halb so wild, da der Ascheanteil der KOKOKO geringer als bei handelsüblicher Grill(Holz-)kohle ist.
 
Preislich mag man bei der KOKOKO von McBrikett zunächst ins Stutzen geraten. Denn wo andere Firmen in der heutigen „Geiz ist geil“-Zeit mit Dumpingpreisen aufwarten, geht das Unternehmen genau den anderen Weg und setzt auf das Motto „Qualität hat ihren Preis“. Für zehn Kilo zahlt der Kunde hier knapp 25 Euro, was einem Kilogramm-Preis von knapp 2,50 Euro entspricht. Bei größeren Mengen reduziert sich der Kilogramm-Preis jedoch (30 kg =  65,99 Euro (2,19 € /kg) und 90 kg =  179,99 Euro (1,99 € /kg)). Diese Zahlen entsprechen der „Standard“-Sorte. Die „Long“-Variante wird beziffert mit zehn Kilogramm = 26,99 Euro (2,69 € /kg), 30 kg = 69,99 Euro (2,33 € /kg)
sowie 90 kg = 189,99 Euro (2,11 €  / kg). Bei der Qualität finden wir allerdings den Preis durchaus angemessen.

Die KOKOKO im Praxistest
Für unseren Test haben wir zwei Weber-Kugelgrills genutzt. Den einen Grill befeuerten wir mit handelsüblicher Kohle. In den anderen gaben wir die KOKOKO. Nun wurden beide Grills zeitgleich angezündet. Während die 08/15-Grillkohle noch vor sich hin qualmte, zog die KOKOKO schon richtig durch. Qualm bildete sich tatsächlich so gut wie keiner. Das Fleisch hatte mit der Kokosnussschalen-Kohle einen interessanten und sehr natürlichen Geschmack und auch nach drei Stunden war die Kohle noch immer nicht am Ende. Im Anschluss an den Grillabend blieb von der Standardkohle ein großer Ascherest. Erstaunt waren wir hingegen beim Blick in den zweiten Weber-Kugelgrill, in welchen wir die KOKOKO gelegt hatten. Hier war fast alles verbrannt. Sehr effektiv!

Fazit: Die Hersteller haben nicht zu viel versprochen. Auch wenn die Grillkohle von McBrikett um einiges teurer ist, als die „normale“ Holzkohle, punktet die KOKOKO in sämtlichen Punkten.

Die inn-joy Redaktion vergibt 10 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei McBrikett für das zur Verfügung gestellte Testmuster.

M. Plischka

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