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BegegnungRoy Neary (R. Dreyfuss) erlebt wie viele andere seiner Mitmenschen seltsame Ereignisse: Gegenstände machen sich selbstständig, sie beobachten eigenartige Himmelserscheinungen, während es auf der restlichen Welt zu nicht für möglich gehaltenen Erscheinungen kommt: die Entdeckung handfester Beweise für ausserirdischen Besuch. Alle haben das Verlangen und die Vision, einen Berg aufzusuchen, an dem es zu der ersten realen Begegnung zwischen Ausserirdischen und Menschen kommen soll...

Originaltitel: Close Encounters of the Third Kind

Genre: Drama, SciFi

FSK Freigabe: ab 12 Jahren

VÖ Datum Kauf: 28.09.2017

Produktionsjahr: 1977

Produktionsland: USA

Label: Sony Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 137min.

Bild

Format: 2.40:1

System: PAL

Sony Pictures Home Entertainment bringt aktuell einige seiner größten Katalog-Titel im zeitgemäßen UHD-Gewand in die Händlerregale. Nach „Bram Stoker’s Dracula“ steht nun mit „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kinostarts der nächste große Klassiker auf dem Programm.

Für die Umsetzung hat man sich der alten analogen 35mm und 70mm-Aufnahmen bedient. Diese wurden neu abgetastet und auf 4K aufbereitet, sodass das vorliegende Bild das bestmögliche ist. Und auch wenn der Film deutlich sichtbares Korn besitzt, ist das Ergebnis einfach nur hervorragend geworden. Noch nie sah der Klassiker von Steven Spielberg derart gut aus. Filmfans freuen sich auf eine verbesserte Bildschärfe, bei der vor allem die Kanten glatter wirken, feinere Abstufungen im Kontrast (was bei HDR10-Support deutlich wird), stellenweise kräftigere Farben und einen satteren Schwarzwert. Das Bildrauschen und Kompressionsspuren wurden auf ein Minimum gesenkt und auch der Bildstand wirkt alles in allem ruhiger.

Ton

Sprachen:

Dolby Digital 5.1: Deutsch

DTS-HD MA 5.1: Englisch

Wer Veröffentlichungen aus dem Hause Sony kennt, der weiß, dass der Konzern – aus absolut unverständlichen Gründen – uns deutsche Fans immer mit der „kleinsten“ Tonspur abspeist. Damit verderben sie uns eigentlich schon fast die Vorfreude auf Neuveröffentlichungen. Denn während im englischen Original eine unkomprimierte Master Audio 5.1-Fassung zur Geltung kommt, wirft man den deutschen Fans eine absolut unzeitgemäße Dolby Digital 5.1-Spur vor. Warum man das bei jeder Veröffentlichung tut, ist absolut schleierhaft zumal ja die „alte“ Blu-ray von vor 10 Jahren bereits eine HD-Spur besessen hat! Da fühlt man sich leider leicht auf den Arm genommen, um es einmal freundlich auszudrücken. Und so ist der Ton hier auch ein echtes Trauerspiel. Nicht nur, dass der deutsche Ton frontlastig und absolut unspektakulär daher kommt, sowie teilweise mit unpräzisen Höhen. Viel schlimmer sind die alles überlagernden Dialoge, die – im Verhältnis zum Rest des Mixes – viel zu aggressiv aus dem Center plärren. So macht es wirklich keinen Spaß dem Film zu lauschen.

Extras

Kinofassung (HD, ca. 137 Min.)

Special Edition von 1980 (HD, ca. 132 Min.)

Director's Cut von 1997 (HD, ca. 137 Min.)

Das Bonusmaterial befindet sich auf der Blu-ray. Die UHD Blu-ray selbst bietet dafür die Kinofassung, die Special Edition aus dem Jahr 1980 sowie den Director’s Cut von 1997. Alle drei Fassungen liegen in HD-Auflösung vor .

Fazit: Ich muss zugeben, dass ich mich selten so schwer mit einer UHD-Review getan habe und bis jetzt eigentlich nicht weiß, ob ich eine Kaufempfehlung aussprechen sollte. Denn auch wenn Sony beim Transfer des Bildes eine wirklich gute Arbeit geleistet hat, kann es einfach nicht sein, dass uns das Unternehmen immer und immer wieder mit derart dürftigen Tonspuren abspeist. Da fühlt man sich als Kunde regelrecht ver***. Wenn es so wäre, dass es keinen besseren Ton gibt, könnte man nochmal ein Auge zudrücken. Wenn aber dann der Originalton im weit besseren Mix auf der Scheibe vorliegt und die technischen Möglichkeiten 6gegeben sind, fühlt man sich als Fan absolut verschaukelt. Denn ein Film lebt nun einmal nicht nur vom Bild. Daher solltet ihr euch – wenn ihr die 2007 veröffentlichte BD bereits besitzt – überlegen, ob ihr euch die UHD BD wirklich anschaffen wollt. Denn nur durch den Boykott von Seiten der Fans lernen die Labels ihre Politik der „halbherzigen“ Veröffentlichungen zu überdenken. Daher gibt es für den Film auch eine massive Abwertung, wenngleich das Bildmaterial auf der UHD BD wirklich gelungen ist.

Die inn-joy Redaktion vergibt 6 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Sony Pictures Home Entertainment für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

L. Zimmermann

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