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Sasha "Schlüsselkind"

SchluesselkindOb es die Begegnung mit den anderen Sänger bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ waren oder eine eher zufällige Entscheidung, wissen wir nicht. Doch nach Sarah Connor, die ebenfalls bei Xavier Naidoos „Bardentreff“ in Südafrika dabei war und kurz darauf ihr erstes deutschsprachiges Album veröffentlichte, hat nun auch Pop-Sänger Sasha nachgezogen und sein erstes komplett in seiner Muttersprache eingesungenes Album „Schlüsselkind“ veröffentlicht. Wir haben hinein gehört und sind begeistert. Warum, das erfahrt ihr in unserem Test.

Nach einer längeren kreativen Schaffenspause meldet sich Sänger Sasha mit einem neuen Album zurück und das hat es – im doppelten Sinne – in sich. Denn der Sänger, der seit seinem Debüt im Jahr 1998 mit „If you believe“ stets auf Englisch sang, hat sich ein Herz gefasst, und alle Songs in Deutsch eingesungen. Herausgekommen ist ein intimes und privates Werk, was schon die erste Auskopplung „Du fängst mich ein“ vorab bewiesen hat. Denn mit der Ballade, welche Sasha für seine Frau schrieb, öffnet sich der Künstler und zeigt sein Inneres mit viel Gefühl. Und wenn man dann das Album hört, hat man das Gefühl, als würde Sasha bereits seit Jahren in seiner Muttersprache singen. Dass Sasha nicht nur Balladen kann, hat er ja in seiner „Dick Brave“-Zeit bewiesen. Und so ist auch „Weiße Weste“ ein wenig eine Reminiszenz an seine wilderen Zeiten. Der Opener besticht aber nicht nur durch seine tolle Melodie, sondern auch durch einen tollen Text. Dass die Texte nicht nur so einfach runtergeschrieben wurden, merkt man auch bei den anderen Songs, die mal nachdenklich, mal fordernd, mal freudig, mal ernster sind. Toll ist auch „Polaroid“, ein Song, der Ohrwurm-Potential hat. Ein weiterer Favorite ist „Nichtgeschwindigkeit“. Auf diesen Titel muss man auch erst einmal kommen.

Fazit: Unterm Strich muss man sagen, dass Sasha hier ein tolles, rundum gelungenes Album vorgelegt hat, dass zeigt, wie toll auch aktuelle Pop-Songs in deutscher Sprache klingen können und man sich nicht seiner Wurzeln schämen muss. Denn textlich bietet das Album einiges und lädt zum nachdenken, mitsingen, abfeiern und entspanntem Lauschen gleichermaßen ein. Für Fans ein Pflichtkauf!

Tracklist

01. Weiße Weste

02. Polaroid

03. Du fängst mich ein

04. Immer wie immer

05. Genug ist genug

06. Der Junge

07. Schlüsselkind

08. Leben danach

09. Gorilla

10. Nichtgeschwindigkeit

911. Jekyll & Hyde

12. Zwei Herzen

13. Frohes neues Ja

14. Bauch voller Lieder

L. Zimmermann

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