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Neu bei Basilius-Kaffee: Weltreise (Teil 2) - Guatemala im Test

WeltreiseBasiliusBrasilienNachdem wir euch im vergangenen Monat bereits den ersten Kaffee bzw. Espresso der „Weltreise“ der Kaffeerösterei „Basilius-Kaffee“ von Bernhard Burnickl vorgestellt haben, dürfen wir euch heute den zweiten Stopp auf der kulinarischen Kaffeereise quer durch den Kaffeegürtel präsentieren. Dieses Mal sind wir zu Gast in Lateinamerika, genauer gesagt in Guatemala. Wie uns der Kaffee geschmeckt hat und was man sonst über Kaffee aus Guatemala wissen sollte, erfahrt ihr an dieser Stelle. Auch den neuen Kaffee / Espresso könnt ihr einzeln bestellen oder als Abo bequem nach Hause geliefert bekommen.

Die ganze Vielfalt in einer Tasse

Kaffees aus Guatemala können sehr unterschiedlich sein. Viele von ihnen schmecken süß und kommen mit Noten von Kakao oder Toffee daher. Andere wiederum sind zitruslastig oder blumig und besitzen eine knackige Säure. Dies liegt daran, dass in Guatemala die unterschiedlichsten Mikroklimata herrschen, die von den Berghängen bis in die Tiefeebenen zusammen mit Niederschlägen und fetten Böden für geschmackliche Vielfalt sorgen. Innerhalb der einzelnen Departamentos, in die das Land aufgeteilt ist, gibt es acht Hauptregionen mit eigenem Geschmacksprofil. Innerhalb dieser Regionen gibt es große Unterschiede in Aromen und Geschmack. Guatemala verfügt über etwa 270.000 Hektar Kaffeeplantagen. Überwiegend wird Arabica, im Süden auch ein wenig Robusta angebaut. Es gibt aktuell ca. 100.000 Erzeuger, die meist nur Farmen von zwei bis drei Hektar bewirtschaften. Aus Kostengründen arbeiten fast alle Farmer mit Waschstationen zusammen. Einige Kaffeefarmer verfügen mittlerweile jedoch über „beneficios“, d.h. kleine Aufbereitungsanlagen, die sie unabhängiger machen. Kaffee aus Guatemala wird in den meisten Fällen „washed“ aufbereitet. Die Ernte der in den Varietäten „Bourbon“, „Caturra“, „Catuai“, „Typica“, „Pache“ oder „Maragogype“ vorliegenden Rohkaffees ist von November bis April.

Der Rohkaffee der neuen „Weltreise“-Kaffeekreation von „Basilius-Kaffee“ stammt von der „Cooperativa Integral Agrícola La Hermosa S.R.L.“ in der Region Acatenango, Chimaltenango in der Nähe von Guatemala Stadt. Die in einer Höhe von 1300 bis 1400m gelegene Region ist heiß und trocken. Der Boden in Acatenango ist reich an Nährstoffen aufgrund der Vulkanböden. Der Anbau unterliegt strengen Vorgaben. Chemie kommt nicht zum Einsatz. So zeichnet sich der Kaffee durch eine exzellente Qualität aus.

Zubereitung: Für unseren Test haben wir den Kaffee im Handfilter Hario V60 zubereitet. Gemahlen haben wir ihn in der Comandante C40 MK3 Nitro Blade bzw. der Baratza Sette 270W. Im Onlineshop von „Basilius“ erhaltet ihr den Filterkaffee wahlweise in ganzer Bohne oder gemahlen für verschiedene Zubereitungsmethoden. Verkauft wird er in der 500g Packung. Wer den Kaffee einzeln kauft, zahlt 14,90 Euro als Abo kostet er 13,41 Euro. Alle Angaben gelten auch für den Espresso.

Unser Eindruck: Dieser Kaffee ist eigentlich genau das Gegenstück zu unserem Ausflug nach Brasilien im vergangenen Monat. Denn dieser Kaffee ist eher etwas milder. Im Geschmack erinnert er ein wenig an Tee, kommt „krautig“ daher und verfügt über eine feine Beinoten von Zitrusfrüchten. Darüber hinaus ist er angenehm im Abgang. Die feine Säure ist hier typisch. Ebenfalls ein sehr schöner und toll gerösteter Kaffee. Der Espresso erinnert an Früchtebrot, ist ein wenig intensiver, für einen Espresso dennoch recht filigran und unaufdringlich. Als Milchgetränk würde er sich eher an warmen Sommertagen eignen. Der von vielen Gourmets gerne bei Espressi gewünschte „Wumms“ geht diesem Espresso größtenteils ab. Uns in der Redaktion hat aber genau das sehr gefallen. Die Crema des Espresso ist toll ausgebildet. Insgesamt konnte uns auch der Espresso aus Guatemala überzeugen.

9Fazit: Wer gerne seinen „Geschmackshorizont“ erweitert, nicht den „typisch deutschen“ Kaffee braucht, um glücklich zu sein, einen leichteren Kaffee für sonnige Nachmittage sucht oder sich gerne mit säurebetontem Kaffee befasst, darf hier zugreifen. Uns konnten beide Varianten überzeugen.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Bernhard Burnickl von der Kaffeerösterei „Basilius-Kaffee“ für die zur Verfügung gestellten Testmuster.

D. Stappen

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