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Deuter Wanderrucksack "Trail 30" im Test

DeuterBild1Um Wanderungen, Tagestouren oder mehrtägige Reisen in den Bergen unternehmen zu können, bedarf es der richtigen Ausrüstung. Neben Bekleidung und Zubehör sind es vor allem Rucksäcke, die richtig ausgewählt werden müssen. Da der Markt jedoch enorm groß und die Angebotspalette schier endlos scheint, sollte man sich im Vorfeld hinreichend informieren, um während der Unternehmung keine böse Überraschung zu erleben. Aus diesem Grund geben wir euch in loser Folge Empfehlungen und Kauftipps für von uns getestete Outdoor Produkte und Rucksäcke. Im Folgenden steht der „Trail 30“, ein Rucksack der Firma „Deuter“, der vor allem im Bereich des „Hiking“ zum Einsatz kommt, im Fokus. Wir erläutern, wie der Rucksack aufgebaut ist, welche Vorzüge er euch bringt, ob es möglicherweise Nachteile gibt und für wen sich eine mögliche Investition lohnt.

Für jeden Zweck etwas mit dabei

Seit mehr als 100 Jahren steht der Name Deuter wie kein zweiter in Deutschland für qualitativ hochwertige Rucksäcke. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hatte das Unternehmen einen weit über die Grenzen hinaus exzellenten Ruf und bot ein stetig wachsendes Portfolio an Tornistern, Rucksäcken, Zelten und mehr. Seit 2006 bietet Deuter auch speziell auf die weibliche Ergonomie zugeschnittene Rucksäcke an. Aktuell führt Deuter neben Rucksäcken auch Schlafsäcke, Taschen und Zubehör im Programm. Eine wichtige Säule ist dabei die individuelle Beratung, damit jeder Kunde auch „seinen“ Rucksack findet.

Für unseren Test hat uns Deuter den „Trail 30“ zur Verfügung gestellt. Bei diesem handelt es sich um einen leichten (1180g in „unbeladenem“ Zustand), vielseitig einsetzbaren Rucksack, der dank „Aircontact“ Rückensystem (Mesh-Polster und Belüftungskanal) besonders komfortabel ist und auch auf größeren Touren ein guter Begleiter ist.

Angeboten wird der „Trail“ mit einem Fassungsvermögen von 22, 26 oder 30 Litern in jeweils drei Farben. Darüber hinaus gibt es noch die „Pro“-Version, welche über leichte Modifikationen verfügt. Wie bereits erwähnt, gibt es die „Trail“-Reihe auch als Version für Frauen. („Trail SL“)

Der „Trail 30“ bietet euch drei geräumige Außentaschen für alles, was ihr für eure Unternehmung benötigt, einen stufenlos verstellbaren Brustgurt, damit der Rucksack immer gut auf den Schultern sitzt, ein Innenfach für nasse Wäsche oder eine Trinkblase, ein „SOS-Label“ mit Infos, was im Notfall zu tun ist, Schlaufen zur Befestigung von (Teleskop-)Wanderstöcken, eine Halterung für einen Eispickel, Befestigungsschlaufen für eine extra zu erwerbende Helmhalterung, eine in den Deckel integrierte Reißverschlusstasche, einen Lageverstellriemen sowie verstellbare Hüftflossen. Natürlich ist der Rucksack PCF-frei.

DeuterBild2Ein Blick auf die Details

Der Rucksack wurde uns gut verpackt zugeschickt. Sämtliche Deuter-Rucksäcke könnt ihr natürlich nicht nur online sondern auch im Fachhandel erwerben.

Die Verarbeitung des Rucksacks ist tadellos. Alles wirkt wie aus einem Guss. Die Reißverschlüsse sind gut verarbeitet. Da gibt es kein Haken oder sonstige Schwierigkeiten. Insgesamt hinterlässt der Rucksack einen hochwertigen und dennoch robusten Eindruck. Auch von der Farbgebung her weiß der „Trail 30“ zu überzeugen.

Der „Trail 30“ im Praxistest

Nach dem Motto „Grau ist alle Theorie“ interessiert natürlich, wie sich der Rucksack in der Praxis macht. Aktuell haben wir den Rucksack über mehrere Tage auf kürzeren und längeren Touren bei trockenem Wetter und bei Regen getestet, da dem Rucksack zu Gute kommt, dass er über einen Regenschutz verfügt. Im kommenden Monat werden wir den Test ergänzen, da wir uns dann auf einer 14tägigen Tour im Schwarzwald befinden, und den Rucksack dann intensiv auf Herz und Nieren testen können.

Was uns in den ersten Tagen mit dem „Trail 30“ auffiel, ist zuallererst der hohe Tragekomfort. Dank der stufenlosen Anpassung des Rucksacks an euren Rücken und die Mesh-Polsterung bzw. das Aircontact-Rückensystem wird der Inhalt des Rucksacks nahezu perfekt auf dem Rücken verteilt. Obwohl der Rucksack nah am Körper sitzt, bietet er eine ordentliche Belüftung, sodass ihr nicht bereits nach wenigen Minuten klitschnass geschwitzt sein werdet. Auch wenn der Rucksack komplett „unter Last“ ist, hat man zu keiner Zeit das Gefühl, als würde man hier Steine schleppen. Rückenschmerzen durch die zu tragenden Gegenstände traten nicht auf. Dank des stufenlosen Befestigungssystems sitzt der Rucksack stramm ohne jedoch etwas einzuschnüren. Egal, ob ihr ein paar Kilo mehr auf den Hüften habt oder nicht – der Deuter passt sich jeder Figur an.

Begeistert hat uns auch im Test, wie viel in den Rucksack hineinpasst. Neben zwei Softshelljacken und zwei Trinkflaschen, können viele kleinere Dinge eingesteckt und bequem verstaut werden. Aber auch für Proviant bietet der Rucksack hinreichend Platz. Sollte das Wetter einmal umschlagen, können Wechselwäsche bzw. ein weiteres Set Funktionskleidung zusätzlich verstaut werden. Ein entsprechendes Fach für nasse Wäsche ist – wie bereits erwähnt – ebenfalls vorhanden. Auch kleinere Dinge wie Schlüssel, eine Kamera oder ein Handy, eine Geldbörse etc. finden bequem in den Taschen Platz. Insgesamt ist der „Trail 30“ sehr geräumig. Und für den Fall, dass ihr von einem Regenschauer überrascht werdet, befindet sich im Deckel des Toploader eine Regenhülle, die den Rucksack komplett umfasst.

9Fazit: Der Deuter „Trail 30“ bietet sowohl für eine Tagestour als auch für eine längere Tour ausreichend Platz. Der Tragekomfort ist – dank des 3D-Mesh-Polsters - sehr gut. Aufgrund der guten Belüftung wird Schwitzen durch den Rucksack spürbar verringert. Somit ist der Rucksack ein idealer Wegbegleiter für viele verschiedene Situationen im Alltag und im Urlaub.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Firma Deuter für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

M. Heiland

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