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Pinball FX3 - Jurassic Park | Review (Xbox One)

ZENMan mag es ja kaum glauben, aber mittlerweile ist es tatsächlich ein Vierteljahrhundert her, dass Hollywood-Altmeister Steven Spielberg sich mit seinen Jurassic Park-Dinosauriern ein (digitales) Denkmal schuf. Passend zu diesem filmischen Meilenstein haben nun die ZEN-Studios ihre „Pinball FX3“-Reihe um drei Tische rund um Jurassic Park, den Nachfolger und den bislang noch aktuellen Teil erweitert. Wir haben die drei neuen Tische für die Xbox One getestet.
 
Action non stop
An den Flipper-Tischen der ZEN-Studios scheiden sich die Geister. Während die Einen sie wegen ihrer realistischen Ballphysik, den vielen „Tischoptionen“ und der permanenten Action loben, kritisieren die Anderen sie gerade wegen dieser doch recht überzogenen Elemente, die sich so auf den Tischen austoben. Wenn beispielsweise Jedis ihre Lichtschwerter ziehen und gegeneinander kämpfen, T-Fighter über den Flippertisch fliegen, DOOM-Monster sich breit machen oder Aliens fies ihren Geifer versprühen, ist das natürlich äußerst atmosphärisch, hat aber nichts mit der Realität zu tun. Dafür muss man die ZEN-Studios loben, dass sie die verwendeten Lizenzen atmosphärisch bis ins letzte Detail ausnutzen. Es macht einfach viel mehr Spaß, gewisse Aktionen auszulösen, in denen irgendeine Donnerechse unsere Kugel stibitzt, ein T-Rex über den Flippertisch stampft oder ein Brachiosaurus würdevoll sein Haupt in die Höhe reckt. Die Einbindung des jeweiligen Tischthemas mit verschiedenen „Film-typischen“ Elementen in die Action ist auch hier rundum gelungen. Hinzu kommt die wie immer erstklassige Ballphysik und die akkurat funktionierenden Flipper-Kellen. Für knapp 10 Euro erhaltet ihr somit drei richtig gut umgesetzte Tische. Einziger Wermutstropfen: Ihr bekommt wieder einmal nicht die Original-Filmmusik und die „echten“ Sprecher geboten. Zwar machen die Sprecher ihren Job recht gut und auch die „Ersatz-Stücke“ können gefallen. Aber es ist einfach etwas anderes, ob ihr die Stimmen von Jeff Goldblum oder Chris Pratt hört, oder eben nicht. Und gerade das legendäre Thema des ersten Films von John Williams hätte dem Ganzen noch mehr Atmosphäre verliehen. Schade drum. Die Soundeffekte reißen dafür einiges raus, da sie oftmals sehr wuchtig aus den Boxen schallen und auch den Subwoofer das eine ums andere Mal schön in Szene setzen. 
 
9Fazit: „Jurassic Park“ macht mit seinen drei Tischen eine Menge Spaß. Die visuelle Umsetzung ist wieder einmal absolut gelungen, die vielen Anspielungen auf die Filme lassen Fanherzen höher schlagen, die permanente Action macht Laune und die Lizenz wurde hervorragend umgesetzt. Einzig das Fehlen der Originalsprecher und der Filmmusik stört den ansonsten fast tadellosen Gesamteindruck. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei den ZEN-Studios für den zur Verfügung gestellten Test-Code.
 
U. Sperling

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