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Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville

PflanzenSwitchDer Krieg im Hinterhof zwischen Pflanzen und Zombies wird auf den verschiedenen Handy- und Konsolenplattformen sowie dem PC seit mittlerweile 12 Jahren ausgetragen. Doch als am 05. Mai 2009 PopCap Games seinen ersten Tower Defense-Ableger auf den Markt brachte, konnte niemand ahnen, wie erfolgreich der Titel und seine verschiedenen Nachfolger und Ableger einmal werden würden. Jetzt, knapp über eine Dekade später, wissen wir, dass sich die Reihe noch immer wie geschnitten Brot verkaufen lässt und die Fangemeinde immer größer wird. Der neuste Teil mit dem Titel „Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville“ hat dabei sich ein wenig vom Originalsetting verabschiedet und setzt nun auf eine offenere Spielwelt, in welcher ihr gegeneinander antreten dürft. Nach der Veröffentlichung auf der PS4 und der Xbox One werden nun auch Besitzer von Nintendos Switch mit dem Spiel bedacht. Wir haben uns die Portierung einmal genauer für euch angeschaut.

Pflanzen und Zombies im Handtaschenformat

Schaut man sich Umsetzung diverser Konsolenspiele auf die Nintendo Switch in den vergangenen Jahren an, so stellt man fest, dass ein Großteil der Titel mit Einschränkungen gegenüber der ursprünglichen Plattform daher kommt. Meist sind es Abstriche bei der Grafik, die Fans der Nintendo-Konsole aufgrund der limitierten Hardware hinnehmen müssen. Doch in den allermeisten Fällen machen die Titel dadurch nicht weniger Spaß. Was also haben wir bei der Umsetzung von „Pflanzen gegen Zombies: Schlacht um Neighborville“ zu erwarten?

Was zunächst einmal ist, ist die Tatsache, dass es sich natürlich auch auf der portablen Konsole um einen Third Person-Shooter handelt, in dem man wahlweise auf Seiten der Pflanzen oder Zombie in Multiplayer-Schlachten antritt. Dies funktioniert wahlweise gegen Bots oder reale Spieler in PvP- und PvE-Modi und im Koop-Modus.

Während es auf den Konsolen verschiedene Versionen gab, handelt es sich bei der Switch-Variante um die „Complete Edition“ inklusive der DLCs der vergangenen zwei Jahre. Gesteuert werden die Pflanzen und Zombies hier mittels klassischer Steuerung via JoyCon- und Pro-Controller oder der Bewegungssteuerung zum Schießen. Beides funktioniert gleichermaßen gut. Was dem Switch-Port fehlt sind der Splitscreen-Modus, das Crossplay mit anderen Plattformen, eine Reduzierung auf 16 Spielerinnen und Spieler (statt 24 wie im Original) und auch die Grafik sieht eher matschig aus. Mit 720p im Handheld- und 900p im Dock-Modus sowie 30fps kann man 2021 einfach keinen Blumentopf mehr gewinnen. Darin resultiert eine schlechtere Auflösung mit schwachen Texturen, Kantenflimmern und vielen Unschärfen. Dreht man schneller die Kamera, kommt das Bild nicht flüssig nach. Besonders auffällig werden die technischen Limitierungen in den kleinen Zwischensequenzen, wo das Bildschirmgeschehen beinahe schon zu einer Ruckelorgie wird. Der Sound hingegen geht durchaus in Ordnung, da ja hier im Spiel nicht gesprochen wird und die Musik auch eher spärlich vor sich hindümpelt.

7Fazit: Wer mit den Limitierungen und den technischen Einschränkungen leben kann, der wird mit der Switch-Portierung von „Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville“ seinen Spaß haben. Denn am Spielprinzip – welches auch nach den ganzen Jahren nach wie vor zu unterhalten weiß – hat sich rein gar nichts geändert. Schade, dass wir auf den Splitscreen-Modus verzichten sowie einen Spieler-limitierten Online-Bereich akzeptieren müssen.

Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Electronic Arts für den zur Verfügung gestellten Testcode.

U. Sperling

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