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Teufel Supreme On - Kopfhörer im Test

TeufelSupremeOnFür Fans von Musikkonzerten und Festivals geht 2020 wohl in die Annalen als eines der miesesten Jahre aller Zeiten ein. Kein Rock am Ring, kein Rock im Park, keine Möglichkeiten, Konzerte auch nur in kleineren Formaten (oder sogar mit ordentlichen Hygienekonzepten) abzuhalten. So blieb nur die Option, den Sound des Festivalsommers sich für daheim zu holen. Statt Matsch und Schlamm also dreckige Gitarrenriffs und harte Base Drum für die Ohren. Und um das heimische Festival perfekt zu machen am besten noch mit hervorragenden Kopfhörern, die den Fans das „mittendrin“-Gefühl vermitteln und so zumindest ein kleiner Ersatz für Wacken und Co bieten. Auftritt „Teufel“. Denn mit seinem neuen On-Ear Kopfhörer „Supreme On“ will das Berliner Unternehmen euch wieder einmal zeigen, was sie so alles zu leisten im Stande sind. Also haben wir uns ein Headset geschnappt und ausgiebig getestet. Im Folgenden erfahrt ihr, warum uns das „Supreme On“ restlos begeistert hat und was es so grandios macht.  
 
Kabelloses Soundgewitter und absoluter Ohrenschmeichler
Die Produkte aus dem Hause Teufel sind ja sowohl für ihre ansprechendes Design als auch ihre kraftvollen und basslastigen Boxen, die aber auch nuanciert, ja fast schon filigran aufspielen können. Da verwundert es nicht, dass der „Supreme On“ diesen Weg weiter beschreitet. Bereits beim Auspacken des On-Ear Kopfhörers bekommt man gleich Lust auf mehr. Die Verarbeitung ist hochwertig, das Design schick und alles atmet einen gewissen kraftvollen Charme. Die weichen Ohrmuscheln liegen wunderbar auf den Ohren und schmeicheln diesen regelrecht. Der Tragekomfort ist tadellos. Auch nach langem Tragen fühlen sie sich nicht wie eine Last an. Außerdem schwitzt man unter ihnen kaum. Den Sitz des Kopfhörers kann man über die Bügel stufenlos und ganz einfach verstellen, sodass er für jede Kopfform geeignet ist. Ein toller Nebeneffekt: Auch Frauen, die gerne mehrere Ohrringe tragen, werden keinerlei unangenehmen Druck auf den Ohren spüren, wie wir im Test mit unserer Redakteurin herausfinden konnten.
 
Um euch über Tage zu Diensten sein zu können, müsst ihr den Kopfhörer hin und wieder mit Strom versorgen. Dazu nutzt ihr das beigelegte Kabel. Innerhalb von knapp zwei Stunden ist der Akku des Kopfhörers wieder komplett geladen. Mit knapp über einem Meter ist das Kabel sehr lang, was wir in Zeiten von immer kürzer werdenden Ladekabeln absolut begrüßen! 
 
Natürlich kann auch der „Supreme On“-Kopfhörer nicht nur zum Musik hören sondern auch zum Telefonieren eingesetzt werden. Mit zwei Mikrofonen kommt das Set auf eine gute Verständlichkeit. Auch das Gegenüber kann sehr gut verstanden bzw. gehört werden. An beiden Ohrmuscheln gibt es einen „Zentralknopf“. Während auf der linken Seite der Ein- und Aus-Knopf zu finden ist, über den ihr auch das Smartphone mit verschiedenen Geräten koppelt, thront auf der rechten Seite ein kleiner „Joystick“, über den ihr den gerade laufenden Titel skippen, zum vorherigen zurückgehen oder den aktuellen Song noch einmal anhören könnt. Besonders cool finden wir die Entscheidung der Designer, euch die Möglichkeit an die Hand zu geben, durch das Absetzen des Kopfhörers den Song zu pausieren. Gerade dann, wenn es darauf ankommt, dauert es bei den Mitbewerbern schon mal, bis der Kopfhörer auf lautlos geschaltet und der Song angehalten wurde. Hier genügt einfach das Absetzen des Kopfhörers und das anschließende Aufsetzen. Chapeau! Ebenfalls gelungen ist die Möglichkeit, über eine App und die entsprechende Share-Funktion eine Quelle (z.B. Amazon Music) auf zwei Kopfhörern zu ermöglichen. Dieses Feature konnten wir allerdings im Test nicht auf seine Stärken hin überprüfen. 
 
Was wir hingegen überprüfen konnten (und das mehr als reichlich) ist der wieder einmal geniale Klang, den uns das „Supreme On“ beschert. Die im Kopfhörer befindlichen 40mm Linear-HD-Breitbandtreiber (mit einer Membran aus dem thermoplastischen Kunststoff PEN und Neodym-Magneten) bieten einen Frequenzgang von 20 bis 20000 Hertz. Die Nennimpedanz wird mit 26 Ohm ausgewiesen. 
Vor dem Test musste der Kopfhörer mit dem Smartphone gekoppelt werden. Dies funktionier via Bluetooth oder über NFC-Option, was wir besonders elegant gelöst finden. 
 
Im Hörtest hatten wir einen bunten Mix aus verschiedenen Genres. Neben Metallica und Linkin Park, AC/CD, Guns N‘ Roses, 30 Seconds to Mars, Imagine Dragons, Jimmy Eat World, Volbeat und Green Day mit ihren Klassikern, die allesamt den Bass ordentlich fordern, musste natürlich auch einer der Klassiker für „deutschen Bass“ herhalten. Und wer könnte da anders Pate stehen als „Das Bo“ mit „Wir brauchen Bass“?! Und was sollen wir sagen? Was die verschiedenen Kapellen auf den Silberlingen oder Datenträgern bieten wird hier hervorragend wiedergegeben. Linkin Park mit ihrem leider viel zu früh verstorbenen Frontmann rotzen uns dreckig in die Ohren, Hardrock und Metall reißen komplett alles ab, wodurch mal das Gefühl hat, der Band aus nur wenigen Metern Abstand zu lauschen und das Soundgewitter prasselt in seiner ganzen Pracht auf den Zuhörer nieder. Aber: Der „Supreme On“ kann auch in den leisen Tönen überzeugen. Selbst Balladen bringt er sauber und transparent rüber. Selbst in den Höhen bleibt er seiner Klangqualität nahezu unverfälscht treu, wenngleich der Klang hier nicht übertrieben ausgestellt wird. Alles sehr überzeugend und auf einem tollen Fundament aufbauend. Da kann man absolut nichts kritisieren! Gefallen konnte uns im Test auch, wie gut der Kopfhörer Stimmen herausarbeitet und differenziert darstellt. Klar, dass es keine überragende Brillanz gibt, die Highend-Kopfhörer hier und dort besser hinbekommen (mögen). Doch in seiner Kategorie arbeitet der „Supreme On“ auf absolut grandiosem Niveau. 
 
10Fazit: Der „Teufel Supreme On“ macht einfach Spaß. Mit seinem beeindruckenden Bass, seinem soliden Fundament und den gut ausgearbeiteten und differenzierten Höhen konnte er uns im Test rundum überzeugen. Vor allem in den „richtigen“ Musikgenres läuft der Kopfhörer zur Höchstform auf. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt für das Headset in seiner Klasse volle 10 von 10 Punkte.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Firma Teufel für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.
 
U. Sperling
 

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