inn-joy live @ „Lindesmanns Galerie“ - „Frexit“ Escape Room Freiburg im Breisgau

| Marc Heiland | Navigation

F5D7824C 5168 465E BC32 9C3941F8CBB0Nachdem wir euch im vergangenen Jahr „Exitgames Baden-Baden“ mit dem Raum „Die geheimnisvolle Galerie“ vorgestellt haben, wo ihr innerhalb einer Stunde ein wertvolles Gemälde stehlen müsst, stellen wir euch im Folgenden mit „Lindemanns Galerie“ einen Escape Raum des Anbieters „Frexit“ in Freiburg im Breisgau vor. Hier müssen innerhalb einer Stunde verschiedene Kunstwerke entwendet werden, die ein Kunstsammler ausgestellt hat. 

 
Gelingt es uns, die Kunstwerke zu stehlen?
 
Der Anbieter „Frexit“ befindet sich am Rand der City und bietet euch insgesamt zwei Räume an. Neben dem von uns gespielten „Lindemanns Galerie“ gibt es noch einen Raum der ersten Generation mit Namen „Mission Schwarzwald“, den wir eigentlich ursprünglich spielen sollten. Im Foyer wurden wir von unserem Spielleiter begrüßt und ins Foyer gebeten. Dieses ist optisch nett gestaltet und die Fenster waren so „verkleidet“, dass wir das Gefühl hatten, in einem Flieger zu sitzen und die Tragfläche eines Flugzeugs zu sehen. 
 
Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir vom Spielleiter in die Handlung eingeführt. Diese diente – wie bei vielen Anbietern – eher als Vorwand für die Rätsel und wurde im späteren Spielverlauf nur rudimentär aufgegriffen. Im Anschluss an die Einführung wurden wir in den Raum geführt. Hier hätten wir uns gewünscht, dass die Einleitung unmittelbar vor dem Raum passiert, da durch den Weg vom Foyer hin zum Raum die Atmosphäre etwas nachließ.
 
„Lindesmanns Galerie“ bietet einige interessante Rätsel, die sich allesamt dem Thema unterordnen. Dabei reicht die Range von etwas leichteren Aufgaben bis hin zu echten Kopfnüssen, bei denen der Weg und die Lösungen nicht immer offensichtlich und stellenweise auch nur schwer herauszuarbeiten waren. Leider war eines unserer Teammitglieder an diesem Tag gesundheitlich etwas angeschlagen, sodass wir nicht mit voller Leistung ans Werk gehen konnten und mehrfach die Unterstützung des Spielleiters benötigten. Die Hilfestellungen erfolgten in den meisten Fällen über einen Bildschirm, auf dem Hinweise und Tipps kommuniziert wurden. Zwar gab es einen Hinweiston und auch ein visuelles Feedback über den Bildschirm, bevor man die Hilfestellungen lesen konnte. Dennoch ist diese Form der Kommunikation in unseren Augen nur bedingt gelungen. 
 
Die Einrichtung des Raumes passte gut zur Thematik und das Gefühl, sich in einer echten Galerie zu befinden, wurde gut vermittelt. Trotzdem fehlte es uns ein wenig an Herzblut und Leidenschaft, auch vonseiten des Spielleiters, der seine Sache zwar gut machte, aber in keine Rolle schlüpfte oder sich sonst mit dem Spiel intensiv identifizierte. 
 
Gegen Ende des Spiels gab es noch eine räumliche Überraschung, mit der wir so nicht gerechnet hätten. Das Ende fiel jedoch recht unspektakulär aus. Hier hätten wir uns noch einen „Wow“-Moment oder ein packenderes Finale gewünscht.
 
Fazit: Insgesamt ist „Lindesmanns Galerie“ ein guter Raum, der einige Kopfnüsse bietet, deren Lösungsweg uns nicht immer ganz klar war. Die Gestaltung ist gelungen, die Rätsel ordnen sich größtenteils der Thematik des Raumes unter. Die Kommunikation über einen Bildschirm fanden wir nicht optimal gelungen und der Spielleiter wirkte eher passiv als ein Teil des Spiels. Hier wäre mehr möglich. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.
 
Zusammensetzung der Gesamtbewertung:
 
Immersion / Atmosphäre: 7
Story: 6
Rätsel: 8
Spielleiter: 6
Ausstattung des Raums: 7,5
Spielspaß: 7
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei „Frexit“ für die Unterstützung.
 
M. Heiland
 

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