Word Fever

| Marc Heiland | Sonstiges
WordFeverHabt ihr früher als Kinder oder Jugendliche auch so gerne Stadt, Land, Fluss gespielt? Wenn es in der Schule vor den Ferien oder in Vertretungsstunden nichts zu tun gab, haben wir uns oft in kleinen Grüppchen zusammengesetzt, und das beliebte „Stift und Papier“-Spiel gespielt. Dabei wurde gestritten, gelacht und um den ersten Platz gerungen. Doch nicht nur unser Kampfgeist wurde durch „Stadt, Land, Fluss“ geweckt – wir haben auch viel gelernt. Natürlich versuchten wir hin und wieder, mit irgendwelchen Fantasiebegriffen die anderen zu überzeugen, dass wir die volle Punktzahl bekommen müssten. Aber gerade im Spiel mit Älteren oder mit Mitschülern, die ein größeres Wissen hatten, konnten wir viele Berufe, Städte, Flüsse oder andere Dinge lernen.  
 
Mit „Word Fever“ von „Huch!“ gibt es nun quasi den digitalen Nachfolger. Denn auch hier müssen möglichst schnell Begriffe genannt werden. Was das Spiel vom Urahn unterscheidet und ob „Word Fever“ eine ähnliche Begeisterung in mir und meinen Mitspielern auslösen konnte, erfahrt ihr im Folgenden.
 
Schnelligkeit zählt
„Word Fever“ ist vom Spielprinzip so einfach, wie „Stadt, Land, Fluss“. Ihr stellt die kleine runde Konsole, die das Herzstück des Spiels bildet, auf eurem Spieltisch auf, schaltet sie ein – den Rest erklärt der Moderator. Ihr könnt mit bis zu vier Spielern gleichzeitig antreten. Dazu sucht sich jeder eine Nummer aus und bestätigt mit einem Druck auf den Buzzerknopf und dem Häkchen in der Mitte der Konsole die Teilnahme. Dann geht es auch schon los. Der Moderator nennt verschiedene Kategorien und den Buchstaben, mit dem das Wort beginnen muss. Wem als Erster ein Begriff einfällt, drückt seinen Button. Danach müssen die anderen Mitspieler zustimmen. Da es keine Überprüfung durch den virtuellen Moderator gibt, solltet ihr einfach fair spielen. Zwischendurch variiert der Moderator die Spielweise, indem beispielsweise zwei Gegenstände aus dem Haushalt genannt werden müssen – einmal mit U und einmal mit W. Oder er pickt sich einen Spieler heraus, der besonders wenige Punkte hat. Gewonnen hat nämlich derjenige Spieler, der mindestens 100 Punkte erreicht hat. Bei 250 Kategorien und 3000 Fragen kommt es normalerweise selten zu Doppelungen. In unserem Test ist dies auch nur einmal vorgekommen. Was uns gut gefällt ist die Tatsache, dass der virtuelle Moderator nicht mit Lob geizt. Das ist vor allem für jüngere Mitspieler toll, da sie so motiviert werden. Ab und an liegt der Moderator zwar daneben und weist – wie in unserem Fall geschehen – den auf dem ersten Platz liegenden Spieler darauf hin, er müsse sich ein wenig anstrengen, um weiter nach vorne zu kommen. Das allerdings kann bei einer künstlichen Intelligenz schon einmal vorkommen und schmälert den Spielspaß in keinster Weise. 
 
9Fazit: Wir hatten mit dem neuen „Word Fever“ von „Huch!“ sehr viel Spaß. Die Bedienung ist kinderleicht, die Fragen sehr vielfältig und die Motivation hoch. Daher gibt es von uns auch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Firma „Huch!“ für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
 
U. Sperling
 

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