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| Marc Heiland | Für Gourmets

RosensteinKaffeemuehleKaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Noch vor Bier oder Spirituosen rangiert das Heißgetränk. Egal ob als Espresso, Latte Macchiato, Milchkaffee oder als Filterkaffee in seiner reinsten Form – alles wird gerne genossen. Doch bevor der Kaffee mit der French Press, dem Kaffeevollautomaten oder mit dem Filter zubereitet werden kann, muss er natürlich gemahlen werden. Neben einer Handmühle oder sündhaft teuren elektrischen Maschinen, gibt es auch gute Geräte im Einsteigersegment, die den Kaffee besonders schonend und sauber zugleich mahlen. Ein solches Produkt kommt aus dem Hause Rosenstein & Söhne. Wir haben die bei PEARL angebotene elektrische Kaffeemühle mit Edelstein-Kegelmahlwerk für euch getestet.

Stylish und auch leistungsstark?

Wie alle Produkte aus dem Hause Rosenstein & Söhne, die wir bislang in unserer Redaktion testen konnten, kommt auch die elektrisch betriebene Edelstahl-Kaffeemühle daher. Für bequeme Zeitgenossen sei gesagt, dass die Maschine komplett montiert daher kommt. Ihr müsst sie also nur auspacken und anschließen. Die Maschine selbst besteht aus dem eigentlichen „Basisgerät“, einem Einfülltrichter für die Bohnen, einem Verschlussdeckel, einer Ver- und Entriegelungstaste, einem Einstellrad für den Mahlgrad (in 18 Stufen von sehr fein bis grob), einer Ein- und Aus-Taste, einem Wahlschalter für die Anzahl der zu mahlenden Tassen (von 4-16 Tassen), einer Klemmhalterung für den Auffang- bzw. Vorratsbehälter, den dazu gehörenden Behälter sowie einem Dosierlöffel, der – clever gelöst! – gleichzeitig auch als Verschluss für den Behälter dient. Während das Basisgerät aus Edelstahl ist, wurde der Rest aus Plastik angefertigt. Das merkt ihr auch spätestens beim Öffnen des Trichters. Sobald ihr den Deckel anhebt, strömt euch ein intensiver Plastikgeruch entgegen. Daher empfiehlt es sich, die Maschine so weit es geht auseinander zu bauen und unter laufendem Wasser zu reinigen bzw. zusätzlich den Deckel neben das Gerät zu legen und einige Zeit „auslüften“ zu lassen. Keine Sorge: Nach dem Reinigen der Kaffeemühle ist der Geruch weg!

IMG 2228Doch das eigentlich Wesentliche der Kaffeemühle schlummert natürlich im Inneren: das Mahlwerk. Bei dem Mahlwerk der Testmaschine handelt es sich um ein Kegelmahlwerk. Prinzipiell ist das Mahlwerk schon mal nicht schlecht. Allerdings sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass es sich hier um ein kleineres Mahlwerk handelt. Dieses muss natürlich nun aufgrund des schwächeren Motors (bei einem Einsteigermodell ganz klar) durch ein geringeres Drehmoment mit hoher Drehzahl die Leistung ausgleichen. So ist die Verarbeitung nicht so hoch, wie bei einem professionellen Gerät. Und diese kosten natürlich gleich wieder ein Vielfaches! Dafür ist die Maschine von Rosenstein & Söhne“ ein guter Kompromiss. Ein Vorteil: Das Mahlwerk wird nicht heiß, kann also die Aromen nicht töten. 

Die Maschine im Praxistest

Wie bereits gesagt solltet ihr die Maschine vor dem Gebrauch einmal auswaschen und lüften. Das Befüllen der Maschine klappt problemlos, da der Trichter groß genug ist. Die Maschine hat ein Fassungsvermögen von 250g Kaffeebohnen. Der Mahlgrad lässt sich in 18 Stufen von ganz grob bis ganz fein justieren. Das Ganze geht per Hand und sollte einfach mal ausprobiert werden. Im Handbuch werden Vorschläge angegeben. Doch wie funktioniert das System eigentlich? Ganz einfach: Die Mühlen mit ihrem Kegelmahlwerk zerkleinert die Bohnen zwischen dem inneren Kegel und der äußeren Wand. Je nachdem, welchen Mahlgrad ihr wählt, wird dann der Abstand zwischen Kegel und Wand zum Ende des Gerätes immer schmaler. Das Kaffeepulver fällt dann nach unten und wird zu Seite hin in das Auffanggefäß gedrückt. Der Messlöffel wird bei der Maschine von Rosenstein & Söhne zum Entnehmen des Pulvers genutzt (er kann dabei umgeklappt werden und ist so ein wenig länger) oder auch als Verschluss des Vorratsbehälters verwendet werden. Die Maschine ist nicht lauter, als vergleichbare Maschinen, allerdings arbeitet sich auch nicht im „Flüstermodus“. Die Zubereitung bzw. der Auswurf des Kaffeepulvers geht recht flott von der Hand. Das Mahlergebnis kann sich für diese Einsteigermaschine durchaus sehen lassen. Während unserer insgesamt 9 Versuche schaffte die Maschine es jedes Mal, ein recht gleichmäßiges Pulver herzustellen. Was noch angenehm auffällt, ist die Tatsache, dass Rosenstein & Söhne daran gedacht hat, den Vorratsbehälter sehr dunkel zu machen. Denn nichts ist schlimmer für Kaffee wie Licht und Wärme. So könnt ihr den Rest des gemahlenen Kaffeepulvers bequem in den Schrank stellen, da der kleine Vorratsbehälter kaum Platz benötigt.

9Fazit: Das Einsteigermodell, die elektrische Edelstahl-Kaffeemühle von Rosenstein & Söhne eignet sich sehr gut, um die Welt als „Heim-Barista“ kennen zu lernen. Die Maschine selbst ist hochwertig verarbeitet und die Lösung mit dem Löffel, der zugleich als Verschluss des Deckels des Auffangbehälters fungiert, ist klasse. Für rund 40 Euro eine gute Investition unter der Voraussetzung, dass natürlich auch der Rest eures „Kaffeezubereitungsequipment“ stimmt.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei PEARL für das zur Verfügung gestellte Testmuster.

D. Stappen

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