Es gibt Spiele, bei denen man nach wenigen Minuten das Gefühl bekommt, etwas Besonderes zu erleben. Ace Combat 8: Wings of Theve gehört definitiv dazu. Kaum sitzt man im Cockpit, wird aus dem heimischen Wohnzimmer plötzlich der Platz hinter dem Steuer eines modernen Kampfjets. Triebwerke heulen auf, die Maschine beschleunigt, Wolken ziehen mit irrsinniger Geschwindigkeit vorbei und irgendwo auf dem Radar wartet bereits das nächste feindliche Ziel.
Wer allerdings eine realistische Flugsimulation erwartet, liegt bei der neuesten Episode der traditionsreichen Reihe falsch. Ace Combat 8 will kein zweites „Microsoft Flight Simulator“ sein. Stattdessen verbindet Entwickler Project Aces zugängliche Flugmechanik mit bombastischer Action, spektakulären Manövern und Missionen, die regelmäßig deutlich größer ausfallen, als man es von einem klassischen Luftkampfspiel erwarten würde.

Manchmal braucht es nicht mehr als einen bekannten Song, ein wenig Platz vor dem Fernseher und die Bereitschaft, sich zum Affen zu machen. Genau daraus bezieht Just Dance seit Jahren seinen Reiz. Die Reihe verwandelt das Wohnzimmer in eine Tanzfläche, auf der nicht Perfektion, sondern gemeinsamer Spaß zählt. Mit Just Dance: Decades of Hits schlägt Ubisoft nun ein musikalisches Kapitel auf, das verschiedene Generationen miteinander verbinden soll. Statt sich ausschließlich an aktuellen Trends zu orientieren, führt die Playlist von den Klassikern vergangener Jahrzehnte bis zu jüngeren Chart-Erfolgen. Das klingt nach einer guten Grundlage für gesellige Abende – und tatsächlich steckt in dieser Zusammenstellung einiges an Unterhaltung. Auf der PS5 wird das Vergnügen allerdings von technischen Unzulänglichkeiten begleitet, die den positiven Eindruck immer wieder trüben.
Ein höllischer Trip zwischen verstörendem Körperhorror, blutigen Gefechten und den finsteren Fantasien von Clive Barker: Mit Hellraiser: Revival kehrt eine der wohl verstörendsten Horrorwelten der Filmgeschichte auf den PC zurück. Doch reicht es, möglichst tief in menschliche Abgründe hinabzusteigen, um auch spielerisch für nachhaltigen Schrecken zu sorgen? Wir haben uns der Hölle gestellt und verraten euch, warum das Comeback der Cenobiten ebenso faszinierend wie ernüchternd ausfällt.
Wer schon einmal einen Abend mit einem Aufbauspiel verbringen wollte und plötzlich festgestellt hat, dass draußen längst wieder die Sonne aufgeht, kennt die besondere Faszination von Wirtschaftssimulationen. Die Mischung aus Planung, Optimierung und dem stetigen Gefühl, das eigene kleine Imperium wachsen zu sehen, kann erstaunlich viel Zeit verschlingen. Genau in diesem Umfeld hat sich die „Transport Fever“-Reihe über die vergangenen Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut. Mit „Transport Fever 3“ möchte Urban Games nun allerdings nicht einfach nur das bekannte Konzept fortsetzen, sondern insbesondere die wirtschaftliche Seite deutlich stärker in den Mittelpunkt rücken.
Mit Dune: Awakening hat Funcom ein Spiel geschaffen, das zwei auf den ersten Blick nur schwer miteinander vereinbare Welten zusammenführt: das komplexe Survival-Genre und das faszinierende Science-Fiction-Universum von Frank Herbert. Nach dem ursprünglichen PC-Release bietet nun die PS5-Version die Gelegenheit, Arrakis auf der Konsole zu erleben – und dabei ist sie weit mehr als eine simple technische Umsetzung.
Es gibt Escape Rooms, bei denen man einen Raum betritt, ein paar Schlösser öffnet, Rätsel löst und nach 60 Minuten wieder herausspaziert. Und dann gibt es Räume, bei denen bereits der Weg zum eigentlichen Spiel dafür sorgt, dass sich das ungute Gefühl langsam in der Magengrube festsetzt. „EL DORADO LAKE“ von Motel Escape in Essen gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.
Wer sich mit digitalem Zeichnen beschäftigt, landet früher oder später bei der Frage, welches Grafiktablet es denn eigentlich sein soll. Ein klassisches Tablet ohne Display ist zwar praktisch und häufig vergleichsweise günstig, erfordert aber eine gewisse Eingewöhnung. Deutlich intuitiver arbeiten lässt es sich mit einem Grafikdisplay, bei dem man direkt dort zeichnet, wo auch die Linien entstehen. Genau hier setzt
Wolverine ist eine Figur, die geradezu danach schreit, in einem Videospiel die Krallen auszufahren. Unverwundbar, brutal, schnell und mit einem Heilfaktor ausgestattet, der selbst schwerste Verletzungen zur Nebensache macht. Insomniac Games, die bereits mit ihren Spider-Man-Spielen bewiesen haben, dass sie Superhelden hervorragend ins interaktive Medium übertragen können, schickt den wohl berühmtesten X-Man nun erstmals in ein eigenes großes Abenteuer.