John Carpenter's Toxic Commando | Review
Mit John Carpenter’s Toxic Commando bringt Saber Interactive einen Koop-Shooter auf den Markt, der sich ganz bewusst an Fans klassischer Zombie-Ballereien richtet. Wer Spiele wie Left 4 Dead oder Back 4 Blood liebt, dürfte sich hier sofort heimisch fühlen. Schon nach wenigen Minuten wird klar: Dieses Spiel will kein revolutionärer Genre-Neustart sein, sondern ein brachialer Spaßgarant für Vierer-Teams, die sich gemeinsam durch gigantische Zombiehorden kämpfen. Die Inszenierung erinnert dabei stark an die Massenschlachten aus World War Z – kein Wunder, schließlich stammt auch dieses Spiel aus der Feder desselben Studios. Dass zudem Horror-Legende John Carpenter an Story und Atmosphäre beteiligt war, verleiht dem Titel einen zusätzlichen Kultfaktor.
Sumerian Six: Wenn das Mimimi-Erbe weiterlebt (PS5-Review)
Der Schock saß tief, als das deutsche Studio Mimimi Games im Jahr 2023 überraschend seine Schließung verkündete. Für Fans taktischer Echtzeit-Schleichspiele bedeutete das mehr als nur das Ende eines Entwicklerteams – es war der Verlust eines Studios, das ein fast vergessenes Genre wiederbelebt hatte. Spiele wie Shadow Tactics: Blades of the Shogun, Desperados III und zuletzt Shadow Gambit: The Cursed Crew hatten bewiesen, dass anspruchsvolle Stealth-Taktik auch im modernen Spielemarkt funktionieren kann.
God of War: Sons of Sparta - Review (PS5)
Ich habe über die Jahre hinweg nahezu jeden Ableger der God of War-Reihe gespielt – von den großen, ikonischen Haupttiteln bis hin zu den eher vergessenen Experimenten am Rand des Universums. Kratos war dabei stets mehr als nur eine Spielfigur: eine rohe Verkörperung von Zorn, Schuld und dem verzweifelten Versuch, sich aus den eigenen Abgründen zu befreien. Entsprechend zurückhaltend fiel meine Erwartungshaltung aus, als mit God of War: Sons of Sparta plötzlich ein 2D-Metroidvania angekündigt wurde, das sich ausgerechnet mit seiner Jugend beschäftigt. Eine spannende Idee – zumindest auf dem Papier.
Apartment 129 | Review (PS5)
Urbane Legenden gehören seit jeher zu den dankbarsten Inspirationsquellen für Horrorfilme und -spiele. Sie verbinden Alltägliches mit dem Unheimlichen, arbeiten mit Halbwahrheiten, Gerüchten und dem diffusen Gefühl, dass „irgendetwas nicht stimmt“.
Two Point Museum – Zooseum DLC | Review (PS5)
Es gibt Momente im Gamer-Leben, in denen man ein DLC startet, den ersten Bildschirm sieht – und sofort weiß: Oh wow… das hier wird mich heute nicht mehr loslassen. Genau dieses Gefühl hatte ich, als ich in den neuesten Ableger für Two Point Museum eintauchte. Das Basisspiel war für mich schon so etwas wie eine kleine Management-Oase: verspielt, clever, verschroben – eben typisch Two Point. Doch jetzt kommt Zooseum, eine Erweiterung, die sich anfühlt, als hätte jemand die Serie vorsichtig geöffnet, einen kräftigen Schuss Zoo-Simulation hineingekippt und das Ganze mit einer ordentlichen Portion Chaos und Herz verrührt.
Asus ROG Xbox Ally X - Was bietet das neue "Xbox-Feature" für das Gerät?
Stellt euch vor: Eine mobile Konsole, die nicht nur wie ein Gamepad in der Hand liegt, sondern intern die komplette Power eines Windows-11-PCs mitbringt. Genau das verspricht die Asus ROG Xbox Ally X. In einer Zeit, in der Handheld-Gaming zunehmend mit Kompromissen verbunden ist, wagt dieses Gerät einen ambitionierten Spagat: Es soll portabel sein – und gleichzeitig rechenstark, flexibel und voll in das Microsoft-Ökosystem integriert. Aber gelingt dieser Spagat? In diesem Test schaue ich mir jeden Aspekt der Ally X genau an – vom Lieferumfang über die Hardware bis hin zur Alltagstauglichkeit.
Wreckreation – Adrenalin auf vier Rädern | Review (PS5)
Ich trete aufs Gaspedal, und sofort explodiert die Action: Mein Sportwagen katapultiert sich in hohem Bogen über eine Sprungschanze, landet punktgenau auf dem Dach eines Kontrahenten und wirbelt ihn durch die Luft – Funken sprühen, die Karosserie knirscht, die Kamera fährt in Slow Motion mit. Es ist dieses Chaos, das Arcade-Racer wie Burnout Paradise unvergesslich gemacht hat, und Wreckreation holt genau dieses Gefühl zurück. Jeder Takedown, jedes Risiko in Kurven oder bei Sprüngen vermittelt diesen Adrenalinrausch, der einen zugleich nervös und euphorisch macht.
Little Nightmares III - Review: Wenn die Dunkelheit flüstert – ein neues Kapitel des Schreckens beginnt (Xbox Series X)
Es gibt Spiele, die jagen einem einen kurzen Schauer über den Rücken. Und dann gibt es Little Nightmares III – ein Erlebnis, das sich leise in dein Unterbewusstsein schleicht, dort ein Nest aus Angst, Faszination und Traurigkeit baut und dich selbst nach dem Ausschalten der Konsole nicht mehr loslässt. Kaum ein anderes Spiel versteht es so meisterhaft, die kindliche Verwundbarkeit in einer grotesken Welt der Erwachsenen zu inszenieren. Und diesmal – erstmals in der Geschichte der Reihe – bist du nicht allein. Mit Low und Alone begibt man sich in die finsteren Weiten der Wüstenstadt Necropolis – einem Ort, an dem die Sonne nur eine ferne Erinnerung ist. Hier ist alles ausgetrocknet, staubig, und doch voller Leben – eines Lebens, das sich in Schatten versteckt und dich zu beobachten scheint.
Silent Hill f – Ein verstörendes Gemälde aus Schmerz und Schönheit (Xbox Series X-Review)
Es beginnt leise. Ein Wind, der durch die Häuserblöcke streicht. Ein Rascheln, kaum hörbar, dann eine Stimme – zart, fast gebrochen. Silent Hill f ist kein Schockmoment, keine plötzliche Explosion des Grauens. Es ist ein langsames, sich windendes Erwachen in einem Albtraum, der aus Erinnerung, Schuld und Sehnsucht gebaut ist. Ein Spiel, das nicht nur Angst erzeugt, sondern Mitgefühl – und genau darin liegt seine verstörende Kraft.
