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| Marc Heiland | Kaffeewelten

KUBOBildEs gibt Espressomaschinen, die möglichst viel Handarbeit verlangen. Es gibt Maschinen, die möglichst viel davon automatisieren. Und dann gibt es Konzepte wie die Kafmasino Kubo, die versuchen, beides miteinander zu verbinden. Sie soll dem ambitionierten Home-Barista die Kontrolle einer modernen Profiling-Maschine geben, gleichzeitig aber so einfach zu bedienen sein, dass auch Einsteiger nicht von Druck- und Flow-Kurven sowie und Extraktionsdaten erschlagen werden.

Nach unserem ausführlichen Gespräch mit Kafmasino-Entwickler Jorge Hurtado (das Interview findet ihr auf unserem YouTube-Kanal Kaffeewelten | inn-joy) wurde uns allerdings schnell klar, dass die Kubo nicht einfach eine weitere Espressomaschine mit App-Anbindung ist. Ihr eigentliches Konzept geht deutlich weiter. Maschine, Bluetooth-Waage, Software, Rezepte, Extraktionsprofile und Community werden zu einem System verbunden, dessen großes Ziel vor allem eines ist: Espresso reproduzierbar zu machen. Die Grundlage für diese Einschätzung liefert uns das ausführliche Praxiserlebnis mit der Maschine aus den vergangenen Wochen.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

VanGulpenManche Kaffeeröstereien erzählen nicht nur von Bohnen, Röstprofilen und Aromen – sie erzählen ein Stück Kaffeegeschichte. Genau dazu gehört Lensing & van Gülpen aus Emmerich am Rhein. Seit fast zwei Jahrhunderten steht der Name für die Leidenschaft, aus hochwertigen Rohkaffees außergewöhnliche Genussmomente zu entwickeln. Die Geschichte der Rösterei beginnt bereits im Jahr 1832, als Carl Lambert Josef van Gülpen gemeinsam mit J.H. Lensing ein Handelsunternehmen für Kolonialwaren gründete. Was zunächst als klassisches Handelsgeschäft begann, entwickelte sich schon bald zu einer besonderen Verbindung mit Kaffee. Durch den internationalen Handel und die damaligen Kaffeeimporte aus Übersee wurde der Rohkaffee schnell zum Mittelpunkt des Unternehmens.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

ArneAls ich vor 14 Jahren begann, mich für einen neuen Kaffeevollautomaten zu interessieren, um von meinen Kaffeekapseln wegzukommen, stieß ich durch Zufall auf den Videokanal „Coffeeness“ von Arne Preuß. Bereits seit 2008 präsentierte und präsentiert der charmante YouTuber noch heute die neusten Trends in Sachen Kaffeevollautomaten. Sein Motto war bereits damals schon „Wer Kapselkaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“. Dieser Satz hatte mich sofort ergriffen und ich begann zu hinterfragen, warum dies so ist.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

MerakiBild1Zwei Jahre ist es nun her, dass uns die „Meraki“, eine All-in-One Espressomaschine aus China, als Prototyp zur Verfügung gestellt wurde. Das über „Kickstarter“ seinerzeit finanzierte Produkt liegt mittlerweile in der zweiten Iteration vor. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was sich seit dem Prototypen bis zur heutigen „Generation 2“ verändert hat, was möglicherweise verbessert wurde und wo wir weiterhin Verbesserungsbedarf sehen.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

GEMILAIGemilai gehört längst nicht mehr zu den unbekannten Namen im Bereich der erschwinglichen Siebträgermaschinen. Während viele Hersteller in dieser Preisklasse vor allem auf einfache Thermoblock-Technik und kompakte Bauformen setzen, verfolgt Gemilai mit der Owl-Serie einen anderen Ansatz: möglichst viele Merkmale höherpreisiger Espressomaschinen in ein bezahlbares Home-Barista-Gerät zu integrieren.

Mit der neuen Gemilai Owl G3006H nimmt der Hersteller nun eine Weiterentwicklung der ursprünglichen G3006 vor und adressiert genau die Punkte, an denen die erste Generation noch Verbesserungspotenzial hatte. Auf den ersten Blick bleibt die Maschine ihrer Linie treu: charakteristisches Design, 58-mm-Siebträger, PID-Steuerung, Druckanzeige und eine an eine E61-Brühgruppe erinnernde Optik.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

Ich sage es, wie ich es empfinde: Die Entscheidung des Crema Magazins, die Melitta Kaffeemanufaktur zum „Röster des Jahres“ zu machen, ist kein Ausrutscher mehr – es ist ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Und für viele in der Specialty-Coffee-Szene wirkt es wie ein Schlag ins Gesicht.

Denn was hier als „Auszeichnung“ verkauft wird, fühlt sich für mich wie eine völlige Entkopplung von der Realität der deutschen Rösterszene an. Während unzählige unabhängige Röstereien Tag für Tag mit handwerklichem Anspruch, sensorischer Präzision, Transparenz und echter Leidenschaft arbeiten, wird der bedeutendste Titel der Branche aus meiner Sicht an ein Konstrukt vergeben, das vor allem durch Größe, Reichweite und Markenmacht definiert ist.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

AnybeansZwei Monate ist es mittlerweile bereits her, dass nunc. Seine Innovation „anybeans™“ in der Betaversion veröffentlicht hat. Mit „anybeans™“ ist es allen Besitzern einer nunc. möglich, jeden Espresso, den sie mögen, auf Reisen mitbringen oder von Freunden geschenkt bekommen, auf ihrer nunc. so brühen zu können, dass der Espresso dann so schmecken soll, wie es der Röster vorgesehen hat. Soweit die Theorie. Wir haben uns in den vergangenen zwei Monaten ausführlich mit „anybeans™“ beschäftigt und geben euch im Folgenden unseren Eindruck, wie das Ganze sich in der täglichen Praxis bewährt hat und ob ein Preis von fast 2700 Euro (Stand Juni 2026) auch gerechtfertigt ist.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

CompakFinoScaleDer Markt für Singledosing-Mühlen explodiert derzeit förmlich. Kaum ein Hersteller, der nicht längst seine eigene Interpretation der perfekten „Einzeldosis-Mühle“ präsentiert. Zwischen minimalistischen Design-Ikonen, High-End-Experimenten und immer neuen Kickstarter-Hoffnungen wird es allerdings zunehmend schwieriger, wirklich überrascht zu werden. Und genau hier betritt plötzlich ein Name die Bühne, den viele Espresso-Fans bislang eher aus dem professionellen Gastronomie-Bereich kennen: Compak.

| Marc Heiland | Kaffeewelten

nunc vs MaroIm vergangenen Jahr haben wir für euch eine der spannendsten Siebträgermaschinen, die es derzeit auf dem Markt gibt, die MARO Model 1 getestet. Die Maschine, die sich sowohl an diejenigen wendet, die im „Coffee Game“ neu sind, als auch an die, die sich schon ein wenig auskennen, und hier und da ein wenig an verschiedenen Stellschrauben drehen wollen, bis hin zu Profis, die komplette Freiheiten genießen wollen, Profile selbst erstellen möchten und eine Maschine suchen, die dank der verbauten Technik sowohl stromsparend als auch aufgrund ihrer verbauten Materialen extrem langlebig ist und sich damit von allem, was der Markt der Siebträgermaschine bis dahin zu bieten hatte, grundlegend unterscheidet. Und auch in Sachen Bedienung über ein großes Touchdisplay erinnert die Model 1 eher an ein überdimensionales Tablet, als an einen klassischen Siebträger mit Hebeln, Drehreglern etc.

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