Das kleine Gespenst - Spuk auf Burg Eulenstein

| Marc Heiland | Sonstiges

DaskleineGespenstBild1Das kleine Gespenst wohnt auf Burg Eulenstein. Jede Nacht erwacht es pünktlich zur Geisterstunde und spukt munter durch alle Burgräume, um seine Späße zu treiben. Sein liebstes Spiel ist das Kanonenkugelkegeln. Auch heute möchte es wieder die schweren Kanonenkugeln über den Burgboden rumpeln. Doch oh Schreck, wo hat es beim letzten Mal die Kanonenkugeln versteckt? Wer hilft dem kleinen Gespenst, sie wiederzufinden? Jetzt zeigt sich, wer gut aufgepasst und sich gemerkt hat, in welcher Truhe welche Kanonenkugel versteckt ist.

Rezension: Ottfried Preußler hätte es sich wohl kaum träumen lassen, als er 1966 sein Buch „Das kleine Gespenst“ veröffentlichte, dass dieses Kinderbuch noch Generationen später mit Begeisterung gelesen wird, ein gleichnamiger Film erscheint und Brettspiele rund um das kleine Gespenst auf den Markt kommen. HABA-Spiele sei Dank gibt es aktuell zwei Spiele mit dem kleinen Gespenst in der „Hauptrolle“. Neben „Das kleine Gespenst – Wettlauf zur Burg Eulenstein“ ist „Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein erschienen“. Das Spiel wurde von HABA mit einer Altersempfehlung ab 5 Jahren versehen, kann aber auch schon von etwas jüngeren Spielern gespielt werden. 

DaskleineGespenstBild2Das Spiel selbst besteht aus einzelnen Steckteilen, die zusammen gesteckt die Burg Eulenstein mit verschiedenen Räumen abbilden und aus verstärktem Karton sind, einem Spielstein in Form des kleinen Gespenstes mit Magnet am Sockel des Spielsteins, einem Magnetstab, acht Truhen, acht dazugehörigen Kanonenkugeln, 36 Suchkarten, ein Set Anti-Rutsch-Noppen sowie eine Spielanleitung. Das Material wurde sehr gut und verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck. Gespielt werden kann diese Mischung aus Memory- und Geschicklichkeitsspiel von zwei bis vier Personen. Eine Runde kann zwischen einer Viertelstunde und knapp über 20 Minuten betragen. 

Vor dem Spiel wird die Burg zusammengebaut (die nach dem Spiel nicht abgebaut werden muss, sondern in der Schachtel bleiben kann und dank der Standfüße beim nächsten Spielen einfach so aufgestellt werden kann), die Suchkarten verteilt, die Truhen auf die Teppiche gestellt (ein vorgegebenes Feld pro Raum) und die Kugeln in den Truhen verteilt sowie die Truhen geschlossen. Dabei muss man sich natürlich konzentrieren, um sich die acht Kugeln in der richtigen Truhe zu merken. 

Dann geht es los. Der jüngste Spieler darf anfangen. Er muss eine seiner Suchkarten aufdecken und die entsprechenden Kugeln (2, 3 oder 4 Kugeln gibt es pro Karte) suchen. Dabei führt er das kleine Gespenst mithilfe des Magnetstabes, der unter den Spielplan geführt wird, durch die einzelnen Räume. Hat der Spieler den Raum erreicht, von dem er vermutet, dass die sich hier befindliche Kugel befindet, die er für seine Karte benötigt, wird diese geöffnet. Stimmt die Farbe überein, so kann der Spieler nochmals das Gespenst weiter ziehen so lange, bis die Karte komplett „gefunden“ wurde. Ist die Farbe der Kugel jedoch nicht die, welche er benötigt, ist der nächste Spieler an der Reihe und die Truhen, die bis dahin im aktiven Zug geöffnet wurden, werden wieder verschlossen. Der Spieler, der als Erster alle Suchkarten erfüllt hat, gewinnt das Spiel. 

Um das Spiel leichter oder schwerer zu machen, gibt es einige Spielvarianten wie „Die Truhen dürfen beim Ziehen durch die Burg nicht berührt werden“ oder „Es müssen nur Karten genutzt werden, auf denen zwei oder drei Kugeln vorkommen“. 

10Fazit: Das kleine Gespenst – Spuk auf Burg Eulenstein ist ein wunderbares Spiel für kleine und große Spielfans, dass durch seine tolle und hochwertige Aufmachung, eine ganz neue Idee und verschiedene Spielmodi überzeugen kann. Wir hatten beim Testen sehr viel Spaß und vergeben daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Die inn-joy Redaktion vergibt 10 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei HABA für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

U. Sperling

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