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| Marc Heiland | Events

SchwarzlichMinigolfBild3Wir Kinder der 1980er Jahre haben unsere Freizeitaktivitäten oftmals draußen ausgeübt. Neben Fußball, Tennis oder im Sommer dem Besuch im Freibad, war vor allem Minigolf eine äußerst beliebte Freizeitaktivität bei Jung und Alt. Gefühlt besaß damals jede größere Stadt eine eigene Minigolf-Anlage, auf der sich bei schönem Wetter – und vor allem an den Wochenenden – Familien tummelten. War man gerade nicht an der Reihe, oder musste – was oft vorkam – länger warten, bis die Bahn davor frei wurde, vertrieb man sich die Zeit mit Unterhaltungen. Handys gab es damals ja noch nicht. Neben Minigolf-Anlagen, die 18 Standard-Bahnen boten – und auf denen nicht selten auch für Turniere ausgetragen wurden – gab es Anlagen, die mit ganz besonderen Bahnen aufwarteten. So erinnere ich mich, wie ich mit meinen Eltern in Lindau am Bodensee war. Dort gab es eine Minigolf-Anlage, die den Sehenswürdigkeiten der Stadt nachempfundene Hindernisse und Bahnen bot. Lange ist es her und trotzdem erinnere ich mich gut an diese Zeit.

Auch heute gibt es noch viele Minigolf-Anlagen, die sich teilweise noch immer großer Beliebtheit erfreuen. Um jedoch die mittlerweile durch zahlreiche andere Hobbies „verwöhnte“ Kundschaft auf den Parcours zu locken, überlegen sich viele Anbieter neue Möglichkeiten, um das Minigolfen attraktiver zu machen. Eine Variante ist das so genannte „Schwarzlicht Minigolf“. Hierbei spielt man in einem eigens dafür gebauten (oder umgebauten) Raum, der komplett abgedunkelt ist. Nur die Deko und Raumelemente, die von fluoreszierenden Farben zum Leuchten gebracht werden, sind zu sehen. Eine solche Minigolf-Anlage bietet euch „Schwarzlicht Semester 3D Minigolf“ mit seinen Filialen in Bochum, Essen, Marl und Münster. Wir haben die Filiale in Marl für euch besucht und fassen im Folgenden unsere Erlebnisse und Eindrücke zusammen.

Kunterbuntes Treiben

Bereits beim Betreten der Räumlichkeiten, fühlt man sich als Besucher gleich wie in einer anderen Welt. Die Wände, Säulen und die geräumige Empfangstheke sind – wie auch der Rest der Anlage – in Schwarz gehalten. Überall sieht man Schriftzüge mit Sprüchen, Namen mit Herzen uvm. Von der Vielfalt beeindruckt, werden wir von der Filialleiterin und einer Mitarbeiterin in Empfang genommen. Unsere Sachen können wir in zwei der zahlreich vorhandenen – aber etwas kleinen – Spinde verstauen. Ein Blick in den Nebenraum zeigt, dass hier auch Kindergeburtstage gefeiert werden können. Allerdings beschränkt sich das Ganze eher auf einen Geburtstag, was auch gerade die oft stressgeplagten Eltern freuen dürfte.

„IKEA TO GO“

SchwarzlichtMinigolfBild2Der Clou bei „Schwarzlicht Semester 3D Minigolf“ ist, dass ihr während eures Aufenthaltes Essen und Trinken könnt. Jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen, wie das gehen soll, da es beim klassischen Minigolf schwierig und auch durchaus nervig ist, mit Getränken und Essen über die Anlage zu laufen. Hier hat sich der Anbieter etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Jeder Gruppe von Spielerinnen und Spielern steht ein kleiner Wagen mit zwei Fächern zur Verfügung. Diese kleinen „IKEA Schrank auf Rollen“ sieht nicht nur optisch schick aus, sondern dient auch als Transportmittel für Nachos, Getränke, Popcorn, Donuts und Co. Auch die Karte, auf der ihr eure Punkte notiert und der Bleistift finden dort Platz. Die Schläger werden in entsprechende Halterungen an der Seite eingehakt, die Bälle in eine entsprechende Mulde am Schlägergriff gelagert. So seid ihr komplett ausgestattet und habt zu jeder Zeit entspannt eure Hände frei. Eine absolut geniale Erfindung, welche wir so noch nicht gesehen haben.

Viel Spaß auf (relativ) wenig Platz

So ausgestattet geht es dann mit dem Wagen in die eigentliche Schwarzlicht Minigolfanlage. Doch Stopp! Vorher heißt es noch: „Brillen auf!“ Denn wie es der Name schon verrät, geht es hier nicht nur um Schwarzlicht. Durch die Brillen erhaltet ihr einen 3D-Effekt, der die leuchtenden Gegenstände, Hindernisse und Bilder auf den Bahnen und an den Wänden in den Raum hineinstellt und das Spiel noch etwas kniffliger und herausfordernder gestaltet, da hier nicht immer sofort ersichtlich ist, was auf der jeweiligen Bahn ein wirkliches Hindernis ist, und was nur als solches durch den 3D-Effekt so erscheint. Natürlich könnt ihr durch das Abnehmen der Brille sehen, was real ist und was Täuschung. Um den vollen Spielspaß zu haben, solltet ihr hierauf jedoch verzichten.

Die ersten neun Bahnen sind recht interessant gestaltet und werden von Bahn zu Bahn ein wenig komplizierter. So richtig staunen lassen uns dann die Bahnen zehn bis achtzehn, die man beim Betreten der Anlage allerdings noch nicht sehen kann, da sie durch eine Trennwand abgegrenzt werden. Der „Wow“-Effekt setzt in dem Moment ein, in dem wir um die Ecke biegen. Hier wurde viel Liebe ins Detail der Bahnen gesteckt und der Schwarzlichteffekt zeigt jetzt noch mehr seine Stärken auf.

Nach etwa einer Stunde sind wir nach einem ganz entspannten Spiel, am Ende der Anlage angekommen und haben uns mit verschiedenen Leckereien den Bauch 9gefüllt. Die Preise, die ihr – so wie alle anderen Informationen auch – auf der Homepage nachlesen könnt, sind recht moderat, was gerade Familien mit mehreren Kindern freuen wird.

Fazit: „Schwarzlicht Semester 3D Minigolf“ bietet ein tolles Minigolf-Erlebnis für die ganze Familie mit einer erstklassigen Atmosphäre, abwechslungsreichen Herausforderungen, einer dezenten musikalischen Untermalung sowie einem freundlichen Personal. Definitiv eine Empfehlung wert!

M. Heiland

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