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| Marc Heiland | Konsolen
fantavisionAls vor 23 Jahren die PS2 auf den Markt kam, löste sie die durchaus erfolgreiche Vorgänger-Konsole ab, um selbst zur Legende zu werden. Zum Start der neuen PlayStation 2 erschien unter anderem ein farbenfroher Exklusivtitel mit Namen „Fantavision“.  Das Spiel ermöglichte es euch damals, bunte Feuerwerke an den Himmel zu zaubern. Dank eingängiger Steuerung und gut durchdachtem Spielkonzept, ist es nun auch Launchtitel der PSVR2. Wir haben das Spiel für euch getestet und klären im Folgenden, ob „Fantavision 202X“ noch den Charme des Urspiels atmet und was die VR-Fassung vom klassischen Erlebnis unterscheidet. 
 
Unzählige Farben – ein ganz legaler Trip
In „Fantavision 202X“ ziehen in acht Levels Raketen in den Nachthimmel, die von euch gezündet und bzw. zur Explosion gebracht werden. Damit dies passiert, müsst ihr mindestens drei gleichfarbige Raketen mittels eines von Euch gesteuerten Zielkreises markieren. Erst dann ist explodieren die Raketen. Um besonders viele Punkte zu bekommen, müsst ihr möglichst lange Combos schaffen, die durch weitere Extras noch effektiver gestaltet werden. Erwischt Ihr dabei ausreichend Sternschnuppen, aktiviert Ihr sogar eine besonders explosive Bonusrunde. Verpasst Ihr zu viele Böller, geht Eure Energie zu Ende und das Spiel ist vorbei. 
 
Technisch wurde das eher simple Spielprinzip für die neue Konsolenhardware der PS5 aufgebohrt, wenngleich uns hier auch kein grafischer Überflieger erwartet. Das muss allerdings auch gar nicht sein, da „Fantavision 202X“ mit seiner eher schlicht gehaltenen Optik dank des guten Gameplays auch so eine gewisse Zeit gut unterhalten kann. Je weiter das Spiel geht, desto komplexer wird es. Dann allerdings artet das Ganze auch mal eher in wildes Rumgeklicke aus als in sinnvolles und geplantes Spielen. Schade nur, dass nicht allzu viel geboten wird. Denn während VR-Veteranen und Genrekenner recht schnell alles gesehen haben, ist auch für Gelegenheitsspieler und Einsteiger das Spielerlebnis recht kurz. Das liegt auch daran, dass es keinen umfangreichen Multiplayer gibt, der zu langen Gaming-Session einlädt.
 
Was uns im Test gefiel, ist die gute Immersion, die auch durch das haptische Feedback getragen wird. Ob man „Fantavision 202X“ allerdings unbedingt in VR spielen muss oder ob nicht die „flat“-Version ausreichend ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. 
 
7Fazit: Insgesamt ist die Neuauflage von „Fantavision“ durchaus gelungen, bietet meiner Meinung nach aber nicht mehr als einen Snack für Zwischendurch. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei den Entwicklern für das zur Verfügung gestellte Testmuster.
 
D. Stappen

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