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| Marc Heiland | Sonstiges

Tiger Blade VRVom koreanischen Entwicklerstudio „Ikimasho Studios“ kommt für die PSVR2 und die Quest ein kleines Action-Adventure mit Namen „Tiger Blade“. Wir haben das in einer Art Cyberpunk angesiedelte Spiel für euch getestet.

Wer, wo und was? Egal! Hauptsache Action
„Tiger Blade“ hält sich weder mit Exposition noch einer großartigen Charakterpräsentation auf und wirft euch nach einem Mini-Intro unmittelbar in die Action. Ihr müsst Gegner, die auf euch zustürmen, im Nahkampf mit eurem Katana exekutieren, während sich weiter weg befindliche Gegner mit eurer Knarre ausschalten lassen oder über von euch zurückgeworfene Pistolenkugeln. Dabei navigiert euch das Spiel auf vorgegebenen Pfaden durch unterschiedliche Levels, was an längst vergangen geglaubte Zeiten eines Rail-Shooters erinnert. Im Endeffekt geht es hier ausschließlich um das Ausschalten von Gegnern, das Schwingen an vorgegebenen Punkten mittels einer Indiana Jones ähnlichen Peitsche sowie das Testen eurer Reflexe. Timing ist bei „Tiger Blade“ das A und O, um überhaupt dauerhaft eine Chance gegen die Widersacher zu haben und um zu überleben. Leider nutzt sich das Gameplay dabei relativ schnell ab und die grob gezeichneten Levels sind nicht wirklich spannend. Wie man sowas besser macht, haben andere Genrevertreter in VR bereits zur Genüge gezeigt.

Insgesamt bietet euch „Tiger Blade“ zehn Missionen, die euch einige Sammlerstücke bieten und Zeiten zu schlagen sowie auf dem Scoreboard ganz oben zu stehen. Speedrun ist das Motto des Spiels. Da die Gegner unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben, müsst ihr immer unterschiedlich auf sie reagieren. Hier gilt: Easy to understand hard to handle.

Die Bedeutung, nicht getroffen zu werden, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ohne Gesundheitsregeneration hat jeder Treffer Gewicht. Dies legt großen Wert auf taktisches Ausweichen und Ablenken, insbesondere da das Blockieren von Kugeln im Verlauf des Spiels immer schwieriger wird. Es ist ein ständiger Balanceakt, der euch auf Trab hält und das 6strategische Element des Kampfsystems von „Tiger Blade“ verstärkt.

Fazit: „Tiger Blade“ ist - wie euer Katana – ein zweischneidiges Schwert. Wenn man auf schnelle Action steht sowie auf echte Herausforderungen, wird man seinen Spaß haben. Bevorzugt man hingegen ein umfangreiches Spiel mit herausragender Grafik, wird man hier nicht glücklich. Auch der Preis ist etwas zu hoch.

L. Zimmermann

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