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| Marc Heiland | Konsolen

06 RAM InsideOutsideFür die einen sind Puzzle etwas, dass sie vom Alltagsstress „runterholt“, sie erdet und quasi meditativ entspannt. Andere finden Puzzle vielleicht eher langweilig, weil man doch recht viel Zeit investieren muss, bis ein Puzzle fertig ist. Andere wiederum puzzlen lieber in 3D, da hier das Ergebnis plastisch ist und realistischer wirkt. Für all die genannten Gruppen geht das Puzzlespiel nun auf eine neue Stufe. Denn mit „Puzzling Places“ ist – nach der Meta Quest Version – nun auch zum Start der PSVR2 der VR-Titel erschienen. Warum uns das virtuelle Puzzlen überzeugt hat, erfahrt ihr im Test. Einen Code für unsere Testversion hat uns freundlicherweise der Berliner Entwickler Realities.io zur Verfügung gestellt.

Ein tolles mittendrin Gefühl

Kaum habe ich die PSVR2 aufgesetzt und das Spiel gestartet, werde ich mit einer Auswahl an Puzzle-Vorlagen konfrontiert. Insgesamt stehen mir 26 verschiedene Puzzle zur Auswahl. Weitere können gekauft werden. Maximal stehen dann 90 Puzzles bereit. Monatlich sollen neue Puzzle hinzukommen, so versprechen es die Entwickler.

Im Unterschied zur Meta Quest Version erwarten uns eine höhere Auflösung, ein 120Hz-Modus, und eine bessere Bildschärfe. Auch die Farben sind – dank HDR-Support des Displays der PSVR2 – schöner und der Schwarzwert ist dank OLED-Bildschirm tiefschwarz. Wer mag, der kann die einzelnen Puzzlestücke auch über Eye anwählen. Und da hier auch Roomscale geboten wird, könnt ihr nicht nur im Sitzen, sondern auch im Stehen puzzlen. Der Einsatz der Adaptiven Trigger ist eine nette Zugabe. Für Puzzle-Experten bietet die PSVR2-Version zusätzlich noch die Möglichkeit, die Größe der Puzzles auf bis zu 1000 Teil zu erhöhen. Somit steht auch einem langen Puzzle-Abend nichts mehr im Wege. Wer es etwas einfacher haben möchte, kann auch die Mindestanzahl von 25 Teilen oder 50, 100, 200 Teilen wählen.

Die Puzzles sind alle sehr ansehnlich umgesetzt, bieten aber leider nicht besonders bekannte Orte, was ein wenig schade ist. Dennoch macht das Puzzlen enorm viel Spaß. Das liegt vor allem an der zugänglichen Steuerung (heranziehen der Puzzle-Teile, drehen und ablegen) mittels der PSVR2-Controller und den Vorlagen, die das zu lösende Puzzle von verschiedenen Seiten zeigen. Die detailreiche Darstellung der einzelnen Puzzles ist absolut gelungen und es macht immer wieder Spaß, ein Bauwerk bei der Entstehung zu betrachten. Hinzu kommt eine passende Sound- und Effektkulisse, die dem Thema des Puzzles entspricht. Eine positive Nachricht haben wir für alle Spielerinnen und Spieler, die unter Motion Sickness leiden: Da ihr euch hier nicht bewegen müsst, könnt ihr „Puzzling Places“ problemlos auch über lange Zeit spielen. Lediglich die nicht allzu lang durchhaltenden Controller der PSVR2 halten von noch längerem Spielen ab.

9Fazit: Abgesehen davon, dass uns „Puzzling Places“ leider überwiegend eher unbekannte Bauwerke bietet, ist das Spiel eine tolle Puzzle-Erfahrung, die sehr entspannend ist, zum Entdecken einlädt und einfach nur Spaß macht. Und genau das ist es ja, was ein Spiel ausmachen soll. Die Immersion ist hoch, die Atmosphäre gelungen.

Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Realities.io für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

D. Stappen

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