Hot Wheels Infinite Rush im PC-Test: Vollgas, Plastik und eine Open World mit angezogener Handbremse
Mit kleinen Hot-Wheels-Autos über orangefarbene Plastikschienen rasen, Loopings durchfahren, über Rampen springen und dabei möglichst spektakulär die Kontrolle verlieren – genau das war schon bei den bisherigen Hot-Wheels-Spielen die große Stärke. Mit „Hot Wheels Infinite Rush“ geht Milestone nun allerdings einen deutlich größeren Schritt. Statt sich ausschließlich auf einzelne Rennstrecken zu konzentrieren, öffnet sich die Spielzeugwelt und lädt uns auf mehrere Inseln ein, die frei erkundet werden können. Das klingt zunächst nach der perfekten Weiterentwicklung der bekannten Formel: mehr Freiheit, mehr Fahrzeuge, mehr Herausforderungen und endlich eine Welt, in der die kleinen Flitzer auch abseits der klassischen Rennen auf Entdeckungstour gehen dürfen.
Hitster Wacken Open Air im Test – Metal trifft Musikquiz
Metalheads aufgepasst: Bei der Hitster Wacken Open Air Edition könnt ihr zeigen, was ihr über die Bands, die in den vergangenen 35 Jahren auf dem Holy Ground gespielt haben, so alles wisst. Als jemand, der seit vielen Jahren Rock, Hard Rock und die unterschiedlichsten Spielarten des Metal hört, war die Spannung entsprechend groß. Bereits die Rock-Edition konnte mich überzeugen, und irgendwann kam unweigerlich die Frage auf: Wann bekommt Hitster eigentlich eine Ausgabe für die härteren Klänge?
Assassin's Creed Amsterdam? Ist "1666: Amsterdam" mehr als eine Kopie? (Early Access)
Es gibt Spiele, deren Konzept bereits auf dem Papier neugierig macht. 1666: Amsterdam gehört definitiv in diese Kategorie. Ein historisches Amsterdam des 17. Jahrhunderts, Hexerei, Dämonen, mysteriöse Kreaturen und eine Geschichte, die sich über mehrere Epochen erstreckt – dazu mit Patrice Désilets einer der Entwickler hinter den frühen Assassin’s-Creed-Spielen. Die Voraussetzungen für ein ungewöhnliches Action-Adventure könnten also kaum interessanter sein.
Elden Ring: Tarnished Edition Review – Der wohl beeindruckendste Handheld-Ausflug ins Zwischenland
Es gibt Spiele, die funktionieren auf nahezu jeder Plattform. Und dann gibt es Spiele wie Elden Ring, bei denen man sich lange fragt, ob die technische Umsetzung auf einer deutlich schwächeren Hardware überhaupt funktionieren kann. Mit der Tarnished Edition wagt FromSoftware nun den Schritt auf die Nintendo Switch 2 – und bringt damit eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Action-RPGs der vergangenen Jahre erstmals in den mobilen Bereich.
Star Wars: Zero Company im Test – Taktik, Teamgeist und die dunkle Seite der Klonkriege
Mit Star Wars: Zero Company wagt sich das Star-Wars-Universum in ein Genre, das bislang nur vergleichsweise selten mit der berühmten Galaxis weit, weit entfernt verbunden wurde: die anspruchsvolle, rundenbasierte Taktik. Entwickelt von Bit Reactor, einem Studio, dessen Team auf reichlich Erfahrung mit Genre-Größen wie XCOM 2 und Marvel’s Midnight Suns zurückblicken kann, setzt das Spiel dabei weniger auf eine komplette Neuerfindung des Taktikrades als auf die Kombination bewährter Mechaniken mit einer überraschend erwachsenen Star-Wars-Erzählung.
HITSTER: Flying Mic im Test – Wenn der nächste Hit durch die Luft fliegt
HITSTER gehört inzwischen zu den Partyspielen, bei denen man eigentlich nur den Namen nennen muss und sofort wissen die meisten, worum es geht: Musik an, Song erkennen, Erscheinungsjahr schätzen und die Karte möglichst clever in der eigenen Timeline platzieren. Das funktioniert erstaunlich gut – und hat bereits zahlreiche Varianten hervorgebracht.
Ebola Village – Wenn Survival Horror zur unfreiwilligen Trash-Komödie wird (Xbox Series X)
Es gibt Spiele, die sich bewusst vor ihren großen Vorbildern verbeugen. Und es gibt Spiele, bei denen man sich irgendwann fragt, ob die Entwickler überhaupt bemerkt haben, dass eine Hommage etwas anderes ist als das möglichst unveränderte Nachbauen bekannter Elemente. Ebola Village gehört leider zur zweiten Kategorie.
The Sinking City 2 im Test: Frogwares findet seinen eigenen Weg in den Survival Horror
Lovecraft und Videospiele sind eine Verbindung, die auf den ersten Blick nahezu perfekt erscheint. Der Cthulhu-Mythos liefert fremdartige Kreaturen, verbotene Rituale, Wahnsinn und eine Welt, in der der Mensch bestenfalls eine unbedeutende Randerscheinung ist. Gleichzeitig liegt genau darin ein Problem: Vieles, was Lovecrafts Horror ausmacht, funktioniert gerade deshalb, weil es nicht vollständig gezeigt wird. Das Grauen entsteht im Kopf. Ein Videospiel muss dieses Unsichtbare jedoch irgendwann greifbar machen. Frogwares versucht mit The Sinking City 2, diesen Spagat zu meistern, und geht dabei einen überraschenden Schritt.
The Bus im Test: Mit dem Hamburg-DLC wird die Bus-Simulation noch besser
Es gibt Computerspiele, die uns innerhalb weniger Sekunden mit Explosionen, schnellen Autos oder spektakulären Missionen beschäftigen wollen. Und dann gibt es The Bus. Hier ist bereits eine pünktlich erreichte Haltestelle ein kleines Erfolgserlebnis. Die von TML-Studios entwickelte und von Aerosoft veröffentlichte Simulation widmet sich einem auf den ersten Blick unspektakulären Thema: dem öffentlichen Busverkehr. Statt hinter einem Rennwagen zu sitzen, übernehmen wir das Steuer eines Linienbusses und müssen uns mit Fahrplan, Straßenverkehr, Fahrgästen und der Technik unseres Fahrzeugs auseinandersetzen.
